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Angst vor Corona-Mutationen Corona-Zahlen steigen in einigen Ländern stark: EU verschärft Reiseregeln

Sehen Sie im Video: Auf diese Reisebestimmungen einigt sich die EU wegen der Corona-Mutation.




Die EU-Staaten wollen angesichts der Ausbreitung von hochansteckenden Virus-Mutationen ihre Schutz-Maßnahmen verschärfen. Künftig soll es in der Europäischen Union "dunkelrote Zonen" bei besonders hohen Infektionszahlen geben, für die Reisen strikter geregelt werden sollen, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag nach den Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs. So müssten Reisende vor einer Ausreise negative Corona-Test vorlegen. Eine solche Regelung solle es auch für Einreisende in die EU geben. Kanzlerin Angela Merkel hatte vor den Beratungen gewarnt, dass Deutschland nationale Grenzkontrollen einführen werde, sollten die Nachbarstaaten nicht entschlossene Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ergreifen. Hintergrund ist, dass derzeit die Infektionszahlen in einigen EU-Ländern wie Portugal, Spanien oder Tschechien sehr stark steigen, während sie in anderen Ländern wie Deutschland sinken. Keine Einigung gab es in der Frage von besonderen Vorrechten von Corona-Geimpften bei Reisen, auf die die Tourismusländer Griechenland und Spanien sowie die Tourismusbranche drängen.
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Vor dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs hatte Bundeskanzlerin Merkel mit Grenzkontrollen gedroht, sollten einige Länder nicht entschlossene Maßnahmen gegen Corona ergreifen. Nun gibt es eine Einigung.

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