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Ernährung Stimmt es, dass eine anti-entzündliche Diät gegen Depressionen hilft?

Ernährung und Depression: Eine Frau hält eine mit Gemüse bestückte Kiste in den Händen
Wer auf eine gesunde Ernährung achtet, kann Depressionen vorbeugen
© Getty Images
Kann eine Ernährungsweise mit viel frischem Gemüse, Obst, Vollkorn und Fisch wirklich einer Depression vorbeugen? Britische Forscher kommen in einer Meta-Analyse von elf Studien jedenfalls zu einem eindeutigen Ergebnis.

Anti-entzündlich essen gegen Depression – funktioniert das nachweisbar? Lässt sich über eine Ernährungsweise mit viel frischem Gemüse, Obst, Vollkorn und Fisch tatsächlich einer Depression vorbeugen oder kann sie vorhandene depressive Symptome lindern? Ja. Das zeigen britische Forscher in einer umfassenden Meta-Analyse, die elf Studien mit mehr als 100.000 Teilnehmern auswertete.

Demnach gibt es einen signifikanten Zusammenhang zwischen entzündungshemmender Ernährung und psychischer Gesundheit: Probanden mit unausgewogenem, entzündungsförderndem Speiseplan haben eine um 40% größere Chance depressive Symptome zu entwickeln im Vergleich zu jenen, die etwa die gesunde Mittelmeer-Diät bevorzugen.

Mehr zum Thema in GEO WISSEN GESUNDHEIT 17/2021: Was die Seele stark macht – Hilfe bei Stress, Burnout und Depression". GEO gehört wie der stern zum Verlag Gruner + Jahr.

Quellen: Clinical Nutrition Journal / National Library of Medicine / DeutschesGesundheitsPortal

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