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Corona-Krisenmanagement Fall Ischgl: Experten kritisieren Behörden

Sehen Sie im Video: Untersuchung zum Corona-Krisenmanagement im Fall Ischgl – Experten kritisieren Behörden.




Infektionsherd Ischgl und kein Ende: Eine unabhängige Expertenkommission hat am Montag in Innsbruck in Österreich die lokalen Behörden kritisiert: Mit Blick auf die Coronaausbrüche bei Aprés-Ski-Treffen sagte der Kommissionsvorsitzende Ronald Rohrer, die Verantwortlichen hätten mit weitgehenden Beschränkungen nicht bis zum 12. März warten dürfen. "Der erste Befund lautet daher, dass die Verantwortlichen der Bezirkshauptmannschaft Landeck auf das Bekanntwerden der Infektionen der zurückgekehrten isländischen Gäste durch breitangelegte Testung und Ermittlung von Kontaktpersonen vorerst prompt und richtig reagiert haben. Als zweiter Befund ist festzuhalten, dass die Wiedereröffnung des Lokals Kitzloch am Sonntag, dem achten März aus epidemiologischer Sicht falsch war." Tausende Menschen sollen sich im März im Zusammenhang mit dem Ski-Urlaub in Ischgl mit dem Coronavirus angesteckt haben. Der erste Fall dort war am 7. März bekannt geworden.
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Eine unabhängige Expertenkommission hat in Innsbruck in Österreich die lokalen Behörden kritisiert. Mit Blick auf Coronaausbrüche nach Aprés-Ski-Treffen hätten die Verantwortlichen mit Beschränkungen zu lange gewartet.

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