VG-Wort Pixel

Garmisch-Partenkirchen Superspreaderin war in seiner Kneipe: Barbesitzer – "Oh, diese Frau ist hier momentan nicht sehr beliebt"

Sehen Sie im Video: Superspreaderin war in seiner Kneipe in Garmisch-Partenkirchen: "Oh, diese Frau ist hier momentan nicht sehr beliebt!"




Im oberbayerischen Ferienort Garmisch-Partenkirchen ist die Zahl der Corona-Fälle in den vergangenen Tagen sprunghaft angestiegen. Die Behörden gehen davon aus, dass der Ausbruch auf eine sogenannte Superspreaderin zurückzuführen ist. Laut Landratsamt sei es in der vergangene Woche zu "Besuchen hochinfizierter Personen in mehreren Gaststätten gekommen". Es würden zahlreiche Folgeansteckungen befürchtet, die Kontakte der infizierten Personen könnten nicht mehr alle nachvollzogen werden. Die Behörde erließ Kontaktbeschränkungen für Gastronomie und private Veranstaltungen. Gaststätten müssen spätestens um 22 Uhr schließen. Genau dann, wenn es in Ian O'Hagans Irish Pub eigentlich erst richtig losgeht. "Oh, diese Frau ist hier momentan nicht sehr beliebt. Wir haben die Geschichte bisher auch nur gehört. Aber wenn sie wirklich wusste, dass sie krank ist, wären noch viel mehr Leute ziemlich sauer auf sie, weil sie nicht Verantwortung bewiesen hat, und zu Hause geblieben ist." "Seit das Gesundheitsamt hier war, ist es ziemlich schwierig. Wir haben zwar alle Hygienetests bestanden, aber die Frau hatte Kontakt zu einem unserer Kellner. Und das Personal ist jetzt in Quarantäne. Wir hoffen, dass alles in Ordnung ist." Die Auswirkungen auf die Besucherzahlen seien durch den Vorfall deutlich spürbar, so O'Hagan. Die Stadt sei im Vergleich zu letzter Woche wie ausgestorben gewesen.
Mehr
In Garmisch-Partenkirchen ist es zu "Besuchen hochinfizierter Personen in mehreren Gaststätten gekommen", so das zuständige Landratsamt. Der Besitzer eines Irish Pub äußert sich zu den Vorfällen.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker