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DR. v. HIRSCHHAUSENS STERN GESUND LEBEN: Wie ich 10 Kilo verlor ...

... ohne sie zu vermissen. "Diät" klingt nach Verzicht und Spaßbremse – nicht mein Ding. Ich habe mein Ziel durch drei Monate Intervallfasten erreicht. Weniger essen ist einfacher als gedacht. Und Sie schaffen das auch! Mein Erfahrungsbericht.

DR. v. HIRSCHHAUSENS STERN GESUND LEBEN: Der "Doktor der Nation" startet sein eigenes Gesundheitsmagazin

Hab mich gewogen. Bin zu klein. Aber mein BMI ist zu hoch. Denn diese seltsame Zahl, der Body-Mass-Index, bestimmt sich aus Körpergewicht und Körperlänge. 25 ist gut, 30 ist übergewichtig. Ich liege dazwischen, und das nicht in der Mitte. Für Adipositas fehlen mir zehn Kilo, für Normalgewicht müsste ich zehn Zentimeter länger sein. Also auf die Streckbank? Nein, mit meiner Größe bin ich ganz zufrieden.

Aber wohin mit meinem "Rettungsring"? Bei meinen Auftritten auf der Bühne bekomme ich immer einen Lacher, wenn ich behaupte: "Sie schauen so von der Seite. Ja, ich stehe dazu: Ich habe mich operieren lassen. Jahrelang litt ich unter einem Waschbrettbauch. Den habe ich mir wegmachen lassen. In einer aufwendigen Operation wurde mir körpereigenes Fett am Bauch unter die Haut gespritzt. Damit es sich wieder ein bisschen wölbt, einfach natürlicher aussieht – ich war es leid, dass die Frauen immer nur meinen Körper wollten." In Wirklichkeit nervt mich der Schwabbel schon lange, meine Frau findet den Buddhabauch eigentlich gemütlich, aber mir geht er aufs Gemüt.

Was tun? Doch Rudermaschine? Da wird der Bauch ja eher eingeklemmt. Ein Freund erzählt: "Ich würde wirklich alles tun für einen flachen Bauch." Ich frage: "Auch Sport?" Und er sagt: "Naja – fast alles!" Zuhause ist da, wo man nicht den Bauch einziehen muss.

Sport wird beim Abnehmen überschätzt, vor allem weil wir Männer gern eine Milchmädchenrechnung mit uns selber machen: Ich bin jetzt auf Arbeit zwei Treppen stramm gelaufen, statt Aufzug zu fahren, dann darf ich auch zum Abendessen Strammer Max – das gleicht sich aus. Das ist leider Quatsch. Sie, liebe Leserinnen und Leser, werden durch diesen Text auch nicht schlanker, weil Ihre Augen sich im Moment viel bewegen. Aber vielleicht durch das, was ich Ihnen erzählen will: Weniger essen ist einfacher, als ich dachte...

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Magazin "DR. v. HIRSCHHAUSENS STERN GESUND LEBEN". Den vollständigen Artikel finden Sie im aktuellen Heft, das ab sofort am Kiosk erhältlich ist.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.