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Corona-Pandemie Massentests im Super-Hotspot Hildburghausen – Bürgermeister zeigt sich enttäuscht

Sehen Sie im Video: Massentests im Super-Hotspot Hildburghausen – Bürgermeister enttäuscht über Beteiligung.




Im thüringischen Corona-Hotspot Hildburghausen haben am Dienstag freiwillige Massentests von Kindergarten- und Schulkindern sowie Erziehern begonnen. Sie sollen ermöglichen, dass Schulen und Kindergärten, die wegen des explosionsartigen Anstiegs der Corona-Infektionen am 25. November geschlossen worden waren, wieder öffnen können. Etwa 8000 Kita- und Schulkinder sowie etwa 1000 Pädagogen und andere Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen können sich freiwillig testen lassen. Dafür seien die Voraussetzungen geschaffen. Als Erste beteiligten sich Mädchen und Jungen einer Kita in der Stadt Hildburghausen sowie Bürgermeister Tilo Kummer an den Schnelltests. Die Tests seien auch dann wichtig und richtig, wenn nur ein Teil der Kinder in der Region mit hohen Infektionswerten untersucht werde, sagt Bürgermeister Kummer.


Tilo Kummer, Bürgermeister: "Ich hätte mir auch gewünscht, dass ein paar mehr Menschen teilnehmen, wobei Hildburghausen noch eine relativ hohe Beteiligung hier noch hat. Bei allem dem Durcheinander, was es in der letzten Zeit gibt, kann ich natürlich auch Leute verstehen, die sagen, ich bringe mein Kind nicht zum Test, ich weiß ja gar nicht, kann es dann nachher wieder in eine Einrichtung gehen, wie wird das alles, und da hoffe ich mal, dass wir heute auch zeigen, es gibt einen vernünftigen Ablauf, den Kindern kann danach auch ein vernünftiges Betreuungsangebot wieder unterbreitet werden, vielleicht haben wir die Chance auf eine zweite Testrunde, um dann hinterher noch mehr Normalität in der Stadt einführen zu können."
Damit haben erstmals Kindergarten- und Schulkinder sowie ihre Erzieher einer gesamten Region die Möglichkeit, sich auf das Coronavirus untersuchen zu lassen. Der Südthüringer Kreis Hildburghausen an der Landesgrenze zu Bayern war tagelang die Region in Deutschland mit der höchsten Inzidenz mit bis zu 630 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Am Dienstag ging der Wert weiter zurück und lag bei 519.
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Im thüringischen Corona-Hotspot Hildburghausen haben freiwillige Massentests von Kindergarten- und Schulkindern sowie Erziehern begonnen. Bürgermeister Tilo Kummer hätte sich mehr Beteiligung erhofft.

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