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Nasenspray und Nasentropfen: Durchzug für die Luft

Beim Schnupfen hat man buchstäblich die Nase voll. Tropfen oder Sprays können den Atemweg wieder befreien. Nur: Wer diese Mittel zu lange einsetzt, riskiert, dass seine Schleimhäute austrocknen.

Sprays und Tropfen machen kurzfristig die Nase frei, schaden aber auf Dauer

Sprays und Tropfen machen kurzfristig die Nase frei, schaden aber auf Dauer

Nasentropfen und -sprays lassen die Schleimhaut der Nase abschwellen, denn die Wirkstoffe veranlassen die Adern in der Schleimhaut dazu, sich zusammenzuziehen. Das dauert einige Minuten. Weil die Gefäße nun kleiner geworden sind, wird die Schleimhaut dünner und der Raum in der Nase größer. Das erleichtert das Atmen. Außerdem verhindern die Mittel auch, dass die Nasennebenhöhlen zuschwellen und sich entzünden.

Wichtig ist, dass die Präparate die seitliche Nasenwand erreichen, weil die Wirkstoffe direkt mit der Schleimhaut reagieren. Legen Sie den Kopf nach hinten und neigen ihn zu der Seite, auf der Sie die Tropfen einträufeln wollen.

Nicht länger als fünf Tage hintereinander einnehmen

Nasentropfen und-sprays haben jedoch einen Nachteil: Der Körper gewöhnt sich leicht an sie. Die Mittel wirken nicht sehr lange. Schon nach sechs bis acht Stunden dehnen sich die Adern in der Schleimhaut erneut aus - und schon ist die Nase wieder dicht. Die Folge: Sie nehmen noch einmal Nasentropfen, und danach noch einmal und noch einmal.

Wer die Tropfen ständig nimmt, riskiert eine ausgetrocknete Nasenschleimhaut. Dann schwillt sie an und wird so sehr geschädigt, dass andere Medikamente benötigt werden. Nehmen Sie daher bei Schnupfen Nasentropfen und -sprays höchstens dreimal täglich und nicht länger als fünf Tage hintereinander.

Schwangere und stillende Mütter sollten Nasentropfen nur in Absprache mit ihrem Arzt nehmen. Bei Kindern müssen Dosis und Dauer der Anwendung auf das Alter abgestimmt sein. Besprechen Sie das unbedingt mit Ihrem Kinderarzt.

Nasentropfen können unter anderem folgende Nebenwirkungen haben:

  • Die Nasenschleimhaut brennt und ist trocken.
  • Der Puls beschleunigt sich, der Blutdruck steigt.
  • Der Kopf schmerzt.
  • Die Schleimhaut schwillt nach Abklingen der eigentlichen Wirkung verstärkt an.
  • Die Schleimhaut ist nach Abklingen der eigentlichen Wirkung vermehrt durchblutet.
  • Sie können nicht schlafen, sind aber müde.
Wolfgang Schillings
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?