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Glatte Haut: Ist Enthaarungscreme eine sinnvolle Alternative zum Rasierer oder rausgeschmissenes Geld?

Das Entfernen von Körperbehaarung gehört für viele Frauen zur täglichen Hygiene, nimmt jedoch mehr Zeit in Anspruch. Als Alternative zur regelmäßigen Rasur werden Enthaarungscremes angepriesen – aber sind diese wirklich effektiver?

Viele Frauen nutzen Enthaarungscremes

Enthaarungscremes enthalten spezielle Chemikalien, die Haare angreifen

Getty Images

Im Gegensatz zur gewöhnlichen Nassrasur liegen Enthaarungscremes einer chemischen Basis zugrunde – und versprechen somit eine schonende Entfernung unerwünschter Haare. Die darin enthaltenen Wirkstoffe reagieren mit der Haut, dabei finden folgende Prozesse statt: Zuerst wird der natürliche Säureschutzmantel durchbrochen, um die Poren zu öffnen. Anschließend greift die in Enthaarungscreme enthaltene Natronlauge (Thioglykolsäure) die Proteinstruktur, kurz Keratin genannt, die Haare an. Übersetzt bedeutet das: Die Härchen lösen sich auf und bleiben als gelartige Masse auf der Haut zurück. Und genau diese können Sie zum Schluss mit einem Spatel ganz einfach abwischen. So lautet zumindest die Theorie.

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Die Vor- und Nachteile von Enthaarungscremes

Vorteile:

  1. Für viele Frauen ist die tägliche Rasur mit Schmerzen verbunden, da die Haut permanent gereizt wird – Rasurbrand in Kombination mit Rötungen oder Pickelchen sind die Folge. Das Verwenden einer Enthaarungscreme ist hingegen vollkommen schmerzfrei.
  2. Die Anwendung ist einfach und unkompliziert: Sie tragen die Creme auf, lassen diese kurz einwirken und waschen sie samt der Härchen wieder ab. Eine schnelle und effektive Methode, die – im Gegensatz zum professionellen Waxing oder Lasern – deutlich günstiger ist.
  3. Sie laufen zu keinem Zeitpunkt Gefahr, sich beim Rasieren zu schneiden. Abgesehen davon bleibt Ihre Haut nach der Anwendung länger glatt und geschmeidig, da die Härchen erst nachwachsen müssen und nicht schon direkt unter der Oberfläche lauern.
  4. Viele Hersteller wie die Marke Veet bieten Enthaarungscremes für jeden Hauttyp an: Ob normal, sensibel oder trocken – Sie können zwischen verschiedenen Produkten wählen, die zu Ihnen und Ihren persönlichen Befindlichkeiten passen.

Nachteile:

  1. Aufgrund der enthaltenen Chemikalien bergen Enthaarungscremes auch Risiken wie Hautirritationen. Um herauszufinden, ob Ihr Körper möglicherweise allergisch reagieren könnte, sollten Sie die Creme vor der ersten Anwendung auf einer kleinen Stelle am Körper testen.
  2. Nicht jede Enthaarungscreme eignet sich automatisch auch für den Intimbereich oder Ihr Gesicht. Achten Sie in jedem Fall vor der Anwendung darauf, was auf der Verpackungsanleitung steht – und schützen Sie unbedingt immer Ihre Schleimhäute vor direktem Kontakt.

  3. Die chemischen Wundermittel können und sollen nur auf gesunder Haut verwendet werden. Ist diese gereizt oder gar verletzt, wird dringend davon abgeraten, Ihre Beine oder Achseln mit einer Enthaarungscreme (egal von welchem Hersteller) einzuschmieren und zu behandeln.

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So wenden Sie die Enthaarungscreme korrekt an

Rasieren ist kein Hexenwerk, dennoch sollten Sie bei der Anwendung von Enthaarungscremes einige wichtige Punkte beachten: Tragen Sie die Creme nur auf die Körperstelle auf, die Sie in dem Moment enthaaren wollen – vermeiden Sie eine großflächige Verteilung. Lassen Sie die Inhaltsstoffe nur so lange einwirken, wie es in dem Beipackzettel steht. Andernfalls kann Ihre Haut gereizt reagieren. Anschließend entfernen Sie die aufgelösten Haare mit dem mitgelieferten Spatel und spülen Ihre Haut mit warmem Wasser ab, sodass keine Cremerückstände darauf zurückbleiben. Um den Säureschutzmantel Ihrer Haut nach der Rasur zu aktivieren, sollten Sie die rasierten Körperstellen mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremen. Verwenden Sie ein Produkt, das frei von Duftstoffen und Alkohol ist.

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