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Gut zu wissen: Mit diesen 14 Tricks wappnen Sie sich gegen die Mega-Hitze

Deutschland ächzt unter den tropischen Temperaturen. Die Hitze kann auf den Kreislauf schlagen. Mit diesen Tricks überstehen Sie die heißen Tage ohne Probleme.

Was hilft gegen die Sommerhitze?

Was hilft gegen die Sommerhitze?

1. Trinken, trinken, trinken

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Der Körper verliert bei großer Hitze viel Flüssigkeit. Das kann zu Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche führen. Im Extremfall drohen sogar Herzrhythmusstörungen oder ein Kreislaufkollaps. Um dem vorzubeugen ist es wichtig, viel zu trinken. Normalerweise empfehlen Ärzte, über den Tag verteilt 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bei hohen Temperaturen sollte es deutlich mehr sein, ruhig das Doppelte. Das gilt insbesondere für ältere Personen. Zuckerhaltige Getränke wie Cola und Limo sind damit aber nicht gemeint, sondern Wasser, verdünnte Obstsäfte und ungezuckerte Frucht- und Kräutertees. Alkohol nur in Maßen genießen - er belastet den Kreislauf.

2. Frische, leichte Kost

Deftige, fettige oder heiße Gerichte sind bei großer Hitze ebenso wenig zu empfehlen wie allzu üppige Portionen. Beides belastet den Organismus. Wählen Sie lieber leichte Kost: Obst, Salat und Gemüse, Käse, Fisch, mageres Fleisch und Milchprodukte. Wasserreiche Obst- und Gemüsesorten wie Melone, Beeren, Gurken und Tomaten oder Gemüsebrühe helfen zusätzlich, den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen.

3. Raus aus der Mittagshitze!

Meiden Sie die pralle Sonne, suchen Sie sich nach Möglichkeit lieber einen schattigen Platz oder gehen Sie in einen kühlen, gut gelüfteten Raum. Klimaanlagen sind mit Vorsicht zu genießen: Sie können Keime verteilen und trocknen die Luft aus.

4. Eincremen nicht vergessen

Muten Sie Ihrer Haut nicht zu viel auf einmal zu, sondern gewöhnen Sie sie langsam an die Sonne. Und schützen Sie sie dann mit einer Creme, die einen hohen Lichtschutzfaktor hat und neben dem UV-B- auch einen UV-A-Schutz bietet.

5. Angemessene Kleidung

Achten Sie auch auf Ihre Kleidung. Sie sollte luftig sein und nicht zu eng sitzen. Dadurch zirkuliert die Luft gut, der Körper kann seinen Wärmehaushalt besser regulieren. Und was die Farbe betrifft: lieber hell als dunkel. Helle Farben reflektieren das Sonnenlicht und heizen sich nicht so auf wie dunkle.

6. Nicht ohne meinen Hut

Vor allem Kinder sollten nicht ohne Kopfbedeckung an die Sonne gehen. Das gilt auch für Menschen mit kurzen Haaren oder Glatze. Ein Hut schützt vor Sonnenbrand und Sonnenstich - darunter bleibt der Kopf immer etwas kühler und überhitzt nicht so schnell. Auch er sollte lieber hell als dunkel sein, damit es darunter nicht zu heiß wird.

7. Vorboten erkennen

Hohe Temperaturen greifen den Körper an. Achten Sie daher auf erste Anzeichen einer zu großen Belastung wie Erschöpfung, Übelkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen und Schwindel. Sie können Vorboten eines Sonnenstichs, eines Hitzekollapses oder gar eines Hitzschlags sein. Gehen Sie sofort in den Schatten oder in eine kühlere Umgebung, trinken Sie etwas und essen Sie etwas Salziges.

8. Dösen am Wochenende

Was in anderen Ländern normal ist, bleibt in Deutschland eher die Ausnahme: die Siesta oder der Mittagsschlaf. Mit einem Beruf ist das kaum zu vereinen. Doch was spricht dagegen, am Wochenende mittags einfach mal für eine halbe Stunde die Augen zuzumachen? Hitze erschöpft, eine kurze Pause kann Wunder wirken. Länger als 20 bis 30 Minuten sollte das Nickerchen ohnehin nicht dauern.

9. Sport zur richtigen Zeit

Vermeiden Sie bei Hitze große körperliche Anstrengungen, sei es Joggen oder Kisten schleppen. Verlegen Sie solche Aktivitäten möglichst auf den Abend, wenn es wieder etwas kühler ist. Es sei denn, Sie gehen schwimmen. Vergessen Sie dann aber das Eincremen nicht - vorher und nachher.

10. Abkühlung zwischendurch

Manchmal ist die Hitze kaum auszuhalten. Etwas Linderung bringt ein kühles Tuch im Nacken oder auf dem Dekolleté. Auch ein Fußbad wirkt erfrischend. Oder lassen Sie beim Händewaschen eine Weile kaltes Wasser über die Unterarme laufen. Körpersprays mit Thermalwasser oder ätherischen Ölen können beleben, und draußen können Sie sich mit einem Fächer etwas frische Luft zufächern.

11. Hitze und Alkohol

Pralle Sonne und Alkohol, das kann für manchen zu viel sein. Diese Kombination belastet den Kreislauf extrem und steigert das Herzinfarktrisiko, sagen Experten. Wichtig ist also: Nicht übertreiben, Wasser statt Bier trinken und zwischendurch für Abkühlung sorgen.

12. Hitzestau im Wagen

Autofahren ist bei Hitze besonders unangenehm, weil sich der Wagen stark aufheizt – bis zu 60 Grad heiß kann es darin werden. Eine Klimaanlage verschafft zwar Linderung. Allerdings sollte sie nicht zu kühl eingestellt werden, rät der ADAC. Das belaste den Kreislauf. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur solle nicht mehr als sechs Grad Celsius betragen. Menschen mit Kreislaufproblemen könnten beim Aussteigen sonst einen Kollaps erleiden. Vermeiden Sie es auch, dass die kalte Luft den Körper direkt trifft, weil das zu Verspannungen führen kann. Schützen Sie Kinder mit Sonnenschutzfolien und reiben Sie sie sorgfältig mit Sonnenschutzcreme ein. Und nehmen Sie immer genügend Getränke mit. Nutzen Sie für längere Reisen lieber die Morgen- und Abendstunden.

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13. Medikamente: Vorsicht vor unerwünschten Nebenwirkungen

Bei Medikamenten ist dreierlei zu beachten: Einige Präparate sind hitzeempfindlich und sollten kühl gelagert werden. Informieren Sie sich bei Ihrem Apotheker, ob das auf Ihre zutrifft. Manche Mittel müssen auch anders eingenommen werden. Dazu gehören blutdrucksenkende Medikamente, weil Hitze den Blutdruck beeinflussen kann. Besprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt, ob es nötig ist, im Sommer die Dosis zu verändern. Zu guter Letzt gibt es auch Mittel, die die Haut empfindlicher gegenüber Sonnenstrahlen machen, etwa Antibiotika, Herzmittel oder Johanniskrautpräparate. Auch hier sollten Sie sich von Ihrem Arzt beraten lassen.

14. Dunkelheit für einen besseren Schlaf

Von wegen Erholung: Auch nachts kann die Hitze so drückend sein, dass man kaum ein Auge zubekommt. Damit sich das Schlafzimmer nicht allzu sehr aufheizt, schließen Sie die Vorhänge oder Rollläden auch tagsüber und lüften Sie es nur morgens und abends, wenn es etwas kühler ist. Wenn es besonders warm ist, reicht es oft auch aus, sich nur mit einem Laken oder einer sehr dünnen Decke zuzudecken.

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