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Covid-19: Kampf gegen das Virus: Erschöpfte Ärzte und Pflegekräfte zeigen ihre Gesichter

Arbeiten unter extremen Bedingungen: Diese Bilder zeigen, wie hart der Kampf gegen das Coronavirus für viele Ärztinnen und Pflegekräfte ist. 

Coronavirus maske

Auf Instagram und anderen Social-Media-Plattformen zeigen Mediziner und Pfleger, wie ihre Gesichter nach einem Arbeitstag unter der Maske aussehen.

Dieser Artikel wurde zuerst an dieser Stelle auf brigitte.de veröffentlicht.

Tief ziehen sich die Abdrücke der Atemschutzmasken über ihre Gesichter, auf den Nasenrücken prangen rote Druckstellen, unter den Augen liegen dunkle Schatten. Diese Bilder von ÄrztInnen und Pflegekräften aus Ländern weltweit machen klar, wie hart der Kampf gegen das SARS-CoV-2, das neue und hochansteckende Virus, das derzeit weltweit grassiert, wirklich ist.

Schon seit vielen Jahren kämpfen medizinische Fachkräfte immer wieder um bessere Bedingungen, mehr Personal und ausreichende Ausstattung für ihre lebenswichtige Arbeit. In diesen Zeiten wird besonders deutlich, wie wichtig ihre Arbeit ist – und wie sehr der Mangel in vielen Bereichen die Arbeit der medizinischen Fachkräfte erschwert. Knapp gestrickte Personaldecken und zu wenig Ausrüstung führen zu Überlastung und großen Sorgen – zusätzlich zu der Angst, sich selbst bei der Arbeit mit dem gefährlichen Virus zu infizieren. 

1. Schmerzhafte Spuren

"Heute bin ich zusammengebrochen und habe geweint. Ich habe Angst, mich anzustecken."

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@sydvic1ous is a trauma nurse from #iowa and shares: “I broke down and cried today. I cried of exhaustion, of defeat. Because after 4 years of being an ER nurse, I suddenly feel like I know nothing. Because my face hurts after wearing an N95 for 13 fucking hours, which happens to be the same N95 I wore yesterday for 12.5 hours, and the same one from all last week. I don’t know how many times I’ve heard the statement “but this is what you signed up for”. Just, no. I signed up to take care of sick patients, yes. I did not sign up to be unprotected by their sickness (although my hospital is busting their asses to try to protect us). I did not sign up to be yelled at by angry patients because our government failed to be prepared. I did not sign up to risk mine and my family’s health and safety because people wanted to go on their vacations after they said NOT to. An ER nurse in New York died today of COVID-19. He was in his 40s and had very mild asthma. That’s it. This is not just a tall tale, this is the real risk. I have to go into every patient’s room and in the back of my mind I think “this could be the patient that gets me sick... that kills me”. “This could be the patient that gives me the virus I bring home to my children or asthmatic husband”. This is my new reality. But this is only the beginning. We haven’t even scratched the surface of the impact of what this illness is going to make on our country. And I’m scared.” ... ... ❤️ ❤️ ❤️ ... ... #rnlife #CoronavirusPandemic #Stayhome #nursesofinstagram #COVID19 #PPE #coronavirus #nurseburnout #nursefatigue #nurselife #coronavirusnurses #nursesonthefrontlines #caregiversofcoronavirus #diariesfromthefield #nurseproud #StayAtHome #GetMePPE @VP #thenewnormal #soildersonthefrontlines

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2. Wunde Stellen

Je länger man die Masken trägt, umso tiefer schneiden sie ein.

3. Völlig Überarbeitet

"Nach 13 Stunden auf der Intensivstation."

Non amo i selfie. Ieri, però, questa foto me la sono scattata. Dopo 13 ore in Terapia Intensiva, dopo essermi tolto...

Gepostet von Nicola Sgarbi am Samstag, 14. März 2020

4. Total erschöpft

"Wir können nicht mehr. Wir schlafen nicht, wir essen nicht."

Už nemůžem. Nespíme, nejíme, na záchodě jsem nebyla ani nepamatuju. Telefon zvoní prakticky nepřetržitě. Jasně, jako...

Gepostet von Pavla Kovaříková am Montag, 16. März 2020

5. Mangelnde Ausrüstung

Manche nutzen eine Plastiktüte als notdürftigen Schutz.

6. Verzweifelt

"Es fehlt uns an absolut allem."

7. Müde

"Ich bin psychisch müde, aber das wird mich nicht daran hindern, meinen Job zu machen."

8. Zusammenhalt

"Schützt uns, schützt euch, bleibt zu Hause."

Dieser Artikel wurde zuerst an dieser Stelle auf brigitte.de veröffentlicht.

Ein italienischer Arzt spielt Klavier in der leeren Empfangshalle seines Krankenhauses.

Sehen Sie im Video: 

Es könnte eine Hymne für Krankenhauspersonal auf der ganzen Welt werden: Queens "Don't Stop Me Now" macht vielen Mut. Die Melodie begeistert Menschen auf der ganzen Welt. Und das liegt an diesem Arzt aus dem italienischen Varese.

mh (brigitte.de) / rös
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