HOME

Zehn Jahre für Frauen, sieben für Männer: Der richtige Lebensstil lässt uns gesünder und länger leben – auf diese Faktoren kommt es an

Wer gesund lebt, lebt in der Regel länger. Eine Studie zeigt nun, wie sehr sich Lebensstilfaktoren auf das Krankheitsrisiko auswirken. Entscheidend sind demnach fünf Faktoren.

Viel Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst: Eine gesunde Kost ist vor allem abwechslungsreich

Viel Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst: Eine gesunde Kost ist vor allem abwechslungsreich

Getty Images

Wer jung ist, schert sich oft wenig um seine Gesundheit. Erst mit zunehmendem Lebensalter wächst meist die Sorge um das körperliche Wohlbefinden. Alt werden - das wünschen sich viele. Doch noch viel wichtiger ist es, möglichst lange ohne körperliche Leiden und Krankheiten zu altern. Wie lässt sich das erreichen?

Eine Studie, die vor kurzem im British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht wurde, liefert Hinweise, wie ein gesundheitsbewusster Lebensstil aussehen könnte, mit dem das gelingt. Demnach können Männer mit dem richtigen Lebensstil bis zu sieben Jahre in guter Gesundheit dazu gewinnen. Bei Frauen fällt diese Schätzung noch üppiger aus: Ein gesunder Lebenswandel verhilft ihnen im Schnitt zu zehn Extra-Lebensjahren, die sie frei von Krebs, Herzproblemen und Typ-2-Diabetes verbringen können.

Für die Studie werteten US-Forscher die Daten von rund 111.000 Menschen in einem Zeitraum von über 20 Jahren aus. Im Alter von 50 Jahren mussten die Studienteilnehmer angeben, ob sie mindestens vier der folgenden fünf Kriterien erfüllten:

  • lebenslang Nichtraucher
  • eine ausgewogene, gesunde Ernährung
  • tägliche Bewegung - mindestens 30 Minuten moderate oder starke Intensität
  • Normalgewicht - ein Body Mass Index (BMI) zwischen 18.5 und 24.9
  • moderater Alkoholkonsum - nicht mehr als 5 bis 15 Gramm Alkohol am Tag für Frauen (entspricht einem kleinen Glas Wein) und nicht mehr als 5-30 Gramm Alkohol am Tag für Männer (entspricht etwa einem halben Liter Bier)

50-jährige Frauen, die mindestens vier der fünf Faktoren erfüllten, lebten im Schnitt noch 34 Jahre frei von Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Bei Frauen, die keine der fünf Kriterien erfüllten, waren es im Schnitt nur 24 Jahre. Gesundheitsbewusste Männer verbrachten im Schnitt noch 31 "gesunde" Jahre. Bei eher nachlässigen Männern waren es dagegen nur 24 Jahre.

Je gesünder, desto besser

Je mehr Faktoren die Teilnehmer erfüllten, desto besser: Grundsätzlich stieg die Anzahl der gesunden Lebensjahre mit jedem weiteren Faktor an. Schon kleine Änderungen im Alltag könnten sich damit bezahlt machen. Auf der anderen Seite scheinen gewisse gesundheitsschädliche Verhaltensweisen besonders schwer ins Gewicht zu fallen: Schlechte Karten haben demnach Männer, die im Schnitt mehr als 15 Zigaretten am Tag rauchen und fettleibige Menschen mit einem BMI von über 30. Sie haben im Alter von 50 Jahren statistisch gesehen mit der geringsten Anzahl beschwerdefreier Jahre zu rechnen. 

Collage: Zwei Männer und eine Frau im Portrait

Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, kann das Forscherteam um Frank Hu von der Harvard School of Public Health in Boston letztlich nicht nachweisen, dass die Lebensstilfaktoren ausschlaggebend für den beobachteten Effekt waren. Doch dieser Verdacht ist naheliegend, da viele Krankheiten durch gesundheitsschädliche Verhaltensweisen gefördert werden. Studien zeigen, dass Rauchen, körperliche Inaktivität, ungesunde Ernährung und übermäßiger Alkoholkonsum bis zu 60 Prozent der vorzeitigen Todesfälle ausmachen. Allein das Rauchen von Zigaretten steht in Zusammenhang mit der Entstehung von mehr als zehn verschiedenen Krebsarten. 

Studienleiter Frank Hu ist von der Aussagekraft der Publikation überzeugt und nannte sie "eine positive Botschaft für die Gesellschaft". Ein gesunder Lebensstil führe nicht nur zu mehr Lebensjahren, sondern vor allem auch zu mehr Lebensjahren, die in Gesundheit verbracht werden können.

Quelle: BMJ 

ikr
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?