HOME

Fit und schlank: So sollten wir trainieren, um unser Gewicht langfristig zu halten

Zu welcher Tageszeit ist Sport besonders effektiv? Dieser Frage sind US-Forscher nachgegangen. Das Ergebnis: Die Uhrzeit spielt nur bedingt eine Rolle - viel entscheidender ist ein anderer Faktor.

Studie zu Trainingszeit: Frau im Fitnessstudio

Ist Trainingserfolg auch eine Frage des Timings?

Getty Images

Für Sport gibt es ganz unterschiedliche Gründe: Die einen wollen Muskeln aufbauen und Körperfett verlieren. Die anderen gehen joggen oder aufs Laufband, um in Form zu bleiben und das Körpergewicht zu halten. Und ganz gleich, welches dieser Ziele man verfolgt: Effektiv sollte das Training in beiden Fällen sein. Wie aber gelingt das am besten?

Sportler und Wissenschaftler diskutieren seit langem, welche Rolle die Tageszeit bei der Effektivität von Sport spielen könnte. Gesicherte Erkenntnisse dazu gibt es jedoch kaum. Forscher der Brown Alpert Medical School haben nun die Befragungsergebnisse von 375 Menschen ausgewertet und kommen zu einem interessanten Ergebnis: Offenbar ist es weniger die Uhrzeit, die über einen Trainingserfolg entscheidet. Der Schlüssel zum Erfolg liegt demnach darin, dass Abnehmwillige das Training auf Kontinuität ausrichten, also beispielsweise regelmäßig zur selben Tageszeit oder am selben Ort trainieren.

Wie die Forscher im Fachblatt "Obesity" schreiben, hatten alle Studienteilnehmer abgenommen und ihr aktuelles Körpergewicht erfolgreich halten können. Wie ist ihnen das gelungen?

Routine sticht Trainingszeitpunkt

68 Prozent der Teilnehmer gaben an, immer zu einer bestimmten Uhrzeit zu trainieren. Diese Gruppe kam in der Woche nicht nur auf mehr Sporteinheiten als die Vergleichsgruppe, die keinen Wert auf Kontinuität legte. Die einzelnen Trainings waren darüber hinaus auch länger und die Trainierenden erreichten eher die wöchentlichen Richtlinien für körperliche Fitness, wie sie vom US-Department of Health und Human Services empfohlen werden. Nach Ansicht der Experten sollten sich Erwachsene in der Woche mindestens für zweieinhalb Stunden moderat bewegen, um gesund zu bleiben.

Zwar sei das Design der Studie nicht dafür ausgelegt, direkt von der Ursache auf die Wirkung zu schließen, betonen die Forscher um Leah Schumacher. Trainierende, die ohnehin regelmäßig Sport machen, könnten demnach mit der Zeit auch eine eigene Routine entwickeln und immer zu bestimmten Zeitpunkten trainieren gehen. Doch die Ergebnisse würden nahelegen, dass Kontinuität eine wichtige Rolle spielt, wenn es darum geht, langfristig Gewicht zu halten. Mit anderen Worten: Trainierende sollten versuchen, ihre Sportstunden wie einen festen Termin zu sehen. Das könnte dabei helfen langfristig am Ball zu bleiben und ein gesundes Gewicht beizubehalten.

300 Minuten für die Gesundheit

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt pro Woche mindestens 150 Minuten Sport mit moderater Intensität wie Radfahren. Oder alternativ 75 Minuten Sport mit kräftiger Intensität wie Joggen oder Teamsport.

Dabei handelt es sich jedoch nur um die Zahlen für "ausreichende" körperliche Aktivität. Um die Gesundheit zu verbessern, sollte das Pensum jeweils verdoppelt werden. Das entspricht 300 Minuten Sport mit moderater Intensität oder 150 Minuten intensivem Training in der Woche.

ikr
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(