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Nach Corona-Lockdown Prostitution im Norden wieder erlaubt: "Vom Staat abhängig zu sein, war nicht ohne"

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Prostitution ist in Hamburg und Schleswig-Holstein ab Dienstag unter strengen Auflagen wieder zulässig. Zuvor war das «älteste Gewerbe der Welt» monatelang im Corona-Lockdown gewesen. Dagegen gab es viel Widerstand, denn das Verbot hat die Sexarbeiterinnen schwer getroffen. O-Ton Sexarbeiterin Laura: «Auf einmal, von einem Tag auf den anderen, mehr oder weniger vom Staat abhängig zu sein, war schon nicht ganz ohne. Und teilweise haben Frauen ja nicht mal das bekommen. Das war dann schon sehr schlecht, sehr schlimm.» In den Bordellen gelten nun strenge Auflagen: Unter anderem eine Masken- und Terminpflicht und ein Alkoholverbot. Bei Verstößen dagegen könnte es schnell wieder vorbei sein. O-Ton Bezirksamtleiter Falko Droßmann: «Wenn hier Schindluder getrieben wird, dann ist es auch wieder vorbei. Und das ist aber den Damen auch klar hier in der Herbertstraße.»
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Prostitution ist in Hamburg und Schleswig-Holstein ab Dienstag unter strengen Auflagen wieder zulässig. Zuvor war das "älteste Gewerbe der Welt" monatelang im Corona-Lockdown gewesen.

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