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News zum Coronavirus: Klinikum Wolfsburg nimmt keine Patienten mehr auf

In Deutschland steigt die Zahl der Corona-Infizierten weiter. Im öffentlichen Leben gelten strenge Beschränkungen. Die Diskussion, wie lange das andauern kann, nimmt Fahrt auf. Alle Entwicklungen des Tages zum Nachlesen.

Anthony Fauci spricht über das Coronavirus im Pressekonferenzraum des Weißen Hauses,

Anthony Fauci (M), Direktor des National Institute for Allergy and Infectious Diseases, spricht über das Coronavirus im Pressekonferenzraum des Weißen Hauses, während Mike Pence (r), Vize-Präsident der USA, und Donald Trump, Präsident der USA, zuhören

DPA

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Die USA entwickeln sich zum neuen Epizentrum der Pandemie, in Italien und Spanien ist die Situation nach wie vor dramatisch. In Deutschland sind bislang mehr als 58.000 Infektionen registriert, so die Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in den USA. 

Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 11.400 sowie Bayern mit mehr als 12.800, so das Robert-Koch-Institut. Die Zahl der Sars-CoV-2 Infizierten, die an Covid-19 verstorben sind, kletterte den Angaben der Johns-Hopkins-Universität zufolge bundesweit mittlerweile auf 455. 

Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.

Die wichtigsten Meldungen des Tages im Überblick:

  • Klinikum Wolfsburg verfügt Aufnahme-Stopp (20.44 Uhr)
  • US-Experte Fauci erwartet 100.000 bis 200.000 Corona-Tote in den USA (16.56 Uhr)
  • Mehr als 800 neue Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden in Spanien (12.55 Uhr)
  • Coronavirus breitet sich in Moskau rasant aus (11.33 Uhr)
  • Hamburger Spediteure befürchten Containerstau (10.01 Uhr)
  • Mit Coronavirus infiziertes Baby stirbt in Illinois (08.48 Uhr)
  • Scholz: Corona-Prämien für Arbeitnehmer bis 1500 Euro steuerfrei (08.47 Uhr)

Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Liveblog

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Die Hamburger Spediteure können einen Teil der Container aus dem Hamburger Hafen nicht mehr ausliefern, weil die Empfänger ihren Betrieb vorübergehend geschlossen haben. "Wir können das im Moment noch abpuffern, aber es wird zunehmend schwierig", sagte Stefan Saß, Geschäftsführer des Vereins Hamburger Spediteure, der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

    Zum Teil stauten sich Container auf den Terminals, nachdem viele Schiffe wegen der Winterstürme mit Verspätung in den Hamburger Hafen eingelaufen waren. Die Spediteure hätten dank des Seehafens somit noch gut zu tun. Das Problem seien die Empfänger der Waren, die zum Teil die Container nicht abnehmen.

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Die Pflegekassen haben umfassende finanzielle Unterstützung für Heime und Pflegedienste in der Corona-Krise zugesagt. "Wir haben einen Pflege-Rettungsschirm aufgespannt, der sofort hilft", sagte der Vize-Vorstandschef des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Gernot Kiefer, der Deutschen Presse-Agentur. Mehrkosten für Schutzausrüstung oder Personal würden voll von der Pflegeversicherung übernommen. Dies solle den 11.700 Heimen und mehr als 15.000 Pflegediensten konkret helfen, um die rund vier Millionen Pflegebedürftigen weiterhin versorgen zu können.

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Trotz der sich zuspitzenden Coronavirus-Krise sind nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Überlegungen über eine Quarantäne der Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut vorerst vom Tisch. "Eine Quarantäne wird nicht notwendig sein", schrieb Trump auf Twitter.

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    n der Corona-Krise versucht die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge, die Beschaffung von Schutzmasken und -kitteln zu beschleunigen. Die "Welt am Sonntag" berichtet unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium, dieses habe ein sogenanntes Open-House-Verfahren gestartet. Das Verfahren unterscheide sich vom klassischen Vergaberecht und solle zügiger zum Geschäft führen: Dabei finden demnach keine Verhandlungen statt, deshalb könne es schneller gehen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der Zeitung, man biete "faire, feste Preise für alle, die uns aus dem In- und Ausland mit Schutzmasken und Schutzkitteln beliefern".

    Dem Bericht zufolge müssen Unternehmen, die auf das Angebot eingehen, mindestens 25.000 Stück eines der beiden Produkte liefern, einen Mindeststandard garantieren und die Lieferung verantworten

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat in der Debatte über die in der Corona-Krise verhängten Maßnahmen davon abgeraten, "eine Lockerung an wirtschaftliche Fragen zu knüpfen". "Die Einschränkungen sind sehr massiv. Aber es geht um Leben und Tod", sagte der Vizekanzler der "Bild am Sonntag". "Ich wende mich gegen jede dieser zynischen Erwägungen, dass man den Tod von Menschen in Kauf nehmen muss, damit die Wirtschaft läuft. Solche Abwägungen halte ich für unerträglich."

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Im US-Bundesstaat Illinois wird der Tod eines Babys untersucht, das mit dem Coronavirus infiziert war. In Verbindung mit der Erkrankung Covid-19 habe es bislang noch keinen Todesfall eines Babys gegeben, erklärte das Gesundheitsamt des Staates in einer Mitteilung. Eine "umfassende Untersuchung" solle die genaue Todesursache klären, hieß es weiter. Das verstorbene Kind war demnach jünger als ein Jahr.

    Zur Risikogruppe für das Coronavirus zählen vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, chronisch Kranke, Ältere und Schwangere. In Illinois waren 85 Prozent der Toten 60 Jahre oder älter. Das Gesundheitsamt wies allerdings daraufhin, dass die Krankheit bei Menschen aller Altersklassen einen schweren Verlauf nehmen könne.

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat angekündigt, in der Corona-Krise Bonuszahlungen für Arbeitnehmer bis 1500 Euro steuerfrei zu stellen. "Viele Arbeitgeber haben bereits angekündigt, ihren Beschäftigten einen Bonus zahlen zu wollen. Als Bundesfinanzminister werde ich am Montag die Anweisung erlassen, dass ein solcher Bonus bis 1500 Euro komplett steuerfrei sein wird", sagte Scholz der "Bild am Sonntag". "Viele Arbeitnehmer sind täglich im Einsatz unter erschwerten Bedingungen, um uns zu versorgen - als Pflegekraft, an der Supermarktkasse, als Krankenhausarzt, hinterm Lkw-Lenkrad. Dieses Engagement sollten wir honorieren."

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