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Liveblog

News zum Coronavirus: 200.000 Infektionen in den USA – mehr als in jedem anderen Land der Welt

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. In Deutschland sind mehr als 67.000 Menschen infiziert, mehr als 700 gestorben. Alle Nachrichten zur Corona-Krise in unserem Liveblog. 

Audio-Statement von Angela Merkel am 1. April 2020

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weltweit weiter an. Nach jüngsten Angaben der Johns-Hopkins-Universität sind 859.556 Fälle offiziell registriert worden. Die Zahl der Todesfälle wird mit 42.332 beziffert (Stand: 1. April).

Die USA entwickeln sich unterdessen zum neuen Epizentrum der Pandemie. Donald Trump rechnet selbst im besten Fall mit 100.000 Toten. Inzwischen sind im ganzen Land mehr als 200.000 Menschen mit dem Virus infiziert, die Zahl der Todesfälle ist nach aktuellen Zahlen auf 4076 gestiegen. In Deutschland gibt es laut der Johns-Hopkins-Universität bis zum Mittwochmorgen 71.808 bestätigte Infektionsfälle. 

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen heute in einer Telefonkonferenz eine Zwischenbilanz zu den Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ziehen. Dabei wird es unter anderem um die Frage gehen, ob die seit Montag vergangener Woche geltenden Kontaktbeschränkungen bundesweit verlängert werden sollen. Diese Maßnahmen waren zunächst auf zwei Wochen befristet. Bayern hat bereits erklärt, dass seine Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April gelten sollen.

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Angela Merkel: "Kontaktbeschränkungen werden über Ostern gelten" (16.32 Uhr)
  • Adidas entschuldigt sich und zahlt doch Miete (14.41 Uhr)
  • Gesundheitsministerium: Mehr als 20 Millionen Schutzmasken an Länder und Kassenärzte ausgeliefert (13.26 Uhr)
  • Galeria Karstadt Kaufhof stoppt Mietzahlungen (10.42 Uhr)
  • Trump will sich in Tauziehen um Kreuzfahrtschiff "Zaandam" einschalten (7.56 Uhr)

Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.

rw / DPA / AFP

Alle Nachrichten zum Coronavirus

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Sollte es eine App geben, mit der Kontaktketten nachvollzogen werden könnten, wäre deren Nutzung freiwillig, sagt Merkel auf eine entsprechende Journalistenfrage. Sie selbst würde eine solche App nutzen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Zwischendurch ein Blick nach Essen: Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof hat angesichts der Umsatzausfälle infolge der Corona-Pandemie beim Amtsgericht Essen ein Schutzschirmverfahren beantragt. Das teilte der Konzern mit.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) äußert sich nun per Telefon. "Geduld und Vorsicht sind das Gebot der Stunde", so der Regierungschef der Hansestadt. Es seien große Anstrengungen unternommen worden, um das soziale und wirtschaftliche Leben zu schützen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Eine der größten Sorgen, die wir haben, seien die Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, so Markus Söder. Diese müssten besonders geschützt werden. Das Personal dort müsse besser geschützt werden.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU): "Wir wollen keine Verschärfung, aber eine Velängerung der Maßnahmen. Wir wollen keine Exit-Debatte." Es sei nicht zu erwarten, dass am 20. April wieder alles sei wie vorher. "Es gibt überhaupt keinen Anlass zur Entwarnung", betont auch Söder. "Wir brauchen die notwendige Geduld. Wir brauchen Zeit."

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Bleiben Sie weiter stark

    Bundeskanzlerin Angela Merkel

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Nach technischen Problemen beim ersten Versuch, spricht nun erneut Bundeskanzlerin Merkel per Telefon zur Presse. Sie betont, dass die Bundesländer einheitlich Vorgehen wollen. Die Bürgerinnen und Bürger hielten die Beschränkungen bislang weitestgehend ein, so Merkel. Dafür danke sie. "Wir sehen leichte Wirkungen der Maßnahmen, können aber noch nichts an den Kontaktbeschränkungen ändern." Man könne noch nicht berechnen, wie lange sie letztendlich gelten werden. "Wir können keine Aussage darüber machen, wie es nach dem 19. April weitergeht."

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erklärt ebenfalls, dass die Maßnahmen bis mindestens 19. April aufrecht erhalten werden. "Es geht nicht anders", sagt sie mit Blick auf das Infektionsgeschehen. Auch sie appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, weiter diszipliniert zu sein. Dies diene weiterhin dem Schutz älterer und vorbelasteter Menschen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    In einer telefonischen Pressekonferenz äußert sich nun Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Ihr Appell: Auf Kurzreisen, Ausflüge und Familienbesuche soll auch über die Ostertage verzichtet werden. Die geltenden Kontaktbeschränkungen werden bis über Ostern hinaus bestehen bleiben, konkret bis mindestens zum 19. April. "Eine Pandemie kennt keine Feiertage", so Merkel.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Eine kleine Randnotiz: Niedersachsen werde Bau- und Gartenmärkte wieder erlauben zu öffnen. Grund sei ein festgestellter reger Pendelverkehr in andere Bundesländer, in denen diese Märkte geöffnet haben, so Ministerpräsident Weil. Die Öffnung der Läden auch in Niedersachsen sei vor diesem Hintergrund gewissermaßen das kleinere Übel. Ein Signal für eine Entspannung der Lage sei dies nicht.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) wollen sich nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA in Kürze an die Öffentlichkeit wenden. Inhaltlich dürften sich ihre Statements nur wenig von jenem Stephan Weils unterscheiden.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Japan schottet sich wegen der Coronavirus-Pandemie immer weiter ab. Reisende aus den USA, China und den meisten europäischen Ländern dürfen von Freitag an nicht mehr einreisen, wie die Regierung in Tokio am Mittwoch mitteilte. Auch Bürger aus Australien, Südkorea und vielen südostasiatischen Ländern sind davon betroffen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bekräftigt vor der Presse die gefassten Beschlüsse. Es sei erforderlich, die ergriffenen Maßnahmen weiterhin "konsequent" fortzuführen. Eine Pflicht zum Tragen von Masken sei nicht geplant. An diesen herrsche nach wie vor ein Mangel, sodass bevorzugt medizinisches Personal damit ausgestattet werden müsse. Die Lage habe sich noch nicht enspannt, stellt Weil fest.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Immer mehr Menschen melden sich mit Zuschriften bei einem österreichischen Verbraucherschützer, der das Land Tirol wegen des Managements der Corona-Krise angezeigt hatte. Wie Peter Kolba der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, liegen ihm inzwischen mehr als 2700 ausgefüllte Fragebögen vor. Rund 84 Prozent davon seien ihm aus Deutschland zugeschickt worden. Bei der großen Mehrzahl der Umfrageteilnehmer handele es sich um Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Seit Freitag ist die Zahl der Zuschriften damit um 2300 gestiegen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Bund und Länder wollen die bestehenden scharfen Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern. Die Bürger "bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren", heißt es in einer der Nachrichtenagentur DPA vorliegenden Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer.

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