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News zur Corona-Pandemie: Merkel will erst am 6. Mai mit Länderchefs über weitere Ladenöffnungen beraten

Wann und in welcher Weise können Corona-Schutzmaßnahmen wieder gelockert werden? Diese Frage wird nicht nur in Deutschland diskutiert. Unterdessen steigen die Infektionszahlen weiter. Alle Corona-News des Tages zum Nachlesen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Getty Images

Deutschland lockert erste Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ob das verfrüht oder der richtige Schritte ist, wird sich zeigen. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt unterdessen weiter an. Nach jüngsten Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurde weltweit bei mehr als 2,6 Millionen Menschen der neuartige Erreger nachgewiesen, rund 183.400 Personen sind nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben (Stand: Donnerstagmorgen). 

In Deutschland gibt es fast 150.000 bestätigte Infektionen. Die Zahl der Toten wird hierzulande mit mehr als 5300 beziffert. (hier finden Sie weitere Zahlen)

Die wichtigsten Meldungen des Tages im Überblick:

  • Merkel: Beratungen über weitere Ladenöffnungen erst am 6. Mai (21.36 Uhr)
  • Bundeskanzlerin Merkel zu den Ergebnissen des EU-Gipfels (19.20 Uhr)
  • Zweitwohnungen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wieder nutzbar (16.53 Uhr)
  • Bundesliga auf unbestimmte Zeit ausgesetzt (15.11 Uhr)
  • USA: Mehr als 26 Millionen Menschen verlieren innerhalb eines Monats ihren Job (14.39 Uhr)
  • Rostock erklärt sich als Corona-frei (10.59 Uhr)

Die Coronakrise: Alle News von Donnerstag, 23. April

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Liebe stern-Leser, wir verabschieden uns für den heutigen Tag von Ihnen. Alle wichtigen Nachrichten zur Corona-Krise finden Sie in unserem Blog. Machen Sie es gut und bleiben Sie gesund.

    Ihre stern-Redaktion

  • Tim Schulze
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    Gut fünf Wochen nach Beginn der Rückholaktion der Bundesregierung für die im Ausland wegen der Corona-Pandemie gestrandeten Deutschen ist der vorerst letzte Flug gestartet. Eine vom Auswärtigen Amt gecharterte Maschine hob am Donnerstagabend im südafrikanischen Kapstadt mit rund 300 Passagieren an Bord Richtung Deutschland ab. Damit ist nach der Rückkehr von insgesamt rund 240.000 Menschen nach Deutschland der größte Teil der Aktion abgeschlossen. Die deutschen Botschaften weltweit kümmern sich jetzt aber in einer zweiten Phase weiter um die noch verbliebenen Einzelfälle.

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    Die Saison in der Serie A soll bis zum 2. August verlängert werden. Der italienische Fußballverband gab am Donnerstagabend auf seiner Homepage entsprechende Pläne von Präsident Gabriele Gravina bekannt. Der Fußball ruht in Italien seit dem 9. März. Es ist eines der am schlimmsten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Länder.

    Zwölf Spieltage stehen im Kampf um die italienische Meisterschaft noch aus. Als Termin für einen Trainings-Neustart ist der 4. Mai von der Liga und dem Verband ins Auge gefasst worden. Drei oder vier Wochen später könnte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, allerdings auch hier ohne Zuschauer.

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    In der US-Metropole New York hat sich einer Untersuchung zufolge womöglich schon jeder fünfte Bewohner mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Bei einer großangelegten Studie wurden bei 21 Prozent der New Yorker Antikörper gegen den Erreger nachgewiesen, wie Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag sagte. Im gesamten Bundesstaat New York waren es knapp 14 Prozent.

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    Die tschechische Regierung hat die seit Wochen geltenden Ausgangsbeschränkungen überraschend aufgehoben. Dies gelte ab Freitag, sagte Gesundheitsminister Adam Vojtech am späten Donnerstagabend in Prag. Seit dem 16. März durften die Bürgerinnen und Bürger nur zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt oder auf Spaziergänge in Grünanlagen gehen. Damit sollte die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus eingedämmt werden.

    Das Minderheitskabinett reagierte damit auf die aktuelle Entscheidung eines Gerichts in Prag, das die bisherigen Maßnahmen aus formalen Gründen für rechtswidrig erklärt hatte. "Wir respektieren dieses Urteil", sagte Vojtech von der populistischen Partei ANO des Regierungschefs und Multimilliardärs Andrej Babis. Versammlungen mit mehr als zehn Teilnehmern blieben verboten.

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    In Frankreich sind binnen 24 Stunden 516 weitere Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Die Gesamtzahl der Corona-Toten liege nun bei 21.856, teilten die französischen Gesundheitsbehörden am Donnerstagabend in Paris mit.

    Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern sei derweil weiter gesunken. 5053 Infizierte seien in intensivmedizinischer Behandlung, 165 weniger als am Vortag. Dies sei aber immer noch ein "außerordentlich hohes Niveau" angesichts der landesweiten Kapazitäten an Intensivbetten, die vor der Corona-Krise bei 5000 gelegen habe. Insgesamt würden noch gut 29.000 Corona-Patienten in den Kliniken behandelt.

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    Die Deutsche Fußball Liga hat sich mit "fast allen" Medienpartnern auf eine Vorauszahlung der noch ausstehenden TV-Prämien geeinigt. "Es wird möglich sein, den Clubs Liquidität bis 30. Juni zukommen zu lassen", sagte DFL-Chef Christian Seifert am Donnerstag. "Erste Zahlungen sollen im Mai kurzfristig ausgelöst werden", ergänzte er.

    Einem Bericht des "Kicker" zufolge sollen die 36 Clubs aus der ersten und zweiten Liga erst mal rund ein Drittel der Summe erhalten, die für den letzten Saisonabschnitt seitens der Medienpartner noch fällig wäre bei vertragsgemäßer Beendigung der Saison. Der Rest soll laut dem Magazin partiell pro ausgetragenem Spieltag ausbezahlt werden.

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    Die Bundesländer haben noch keine gemeinsame Exit-Strategie für die massiv unter Druck geratene Wirtschaft aus der Corona-Krise. Bei einer Sonderkonferenz der Wirtschaftsminister von Bund und Ländern verständigten sich die Ressortchefs aber am Donnerstagabend auf ein abgestimmtes Vorgehen in dieser Frage, wie Kai Stührenberg, Sprecher der Bremer Wirtschaftssenatorin und Konferenzvorsitzenden Kristina Vogt (Linke), nach der Schaltkonferenz der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

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    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will Anfang Mai erneut mit den Ministerpräsidenten über die Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Deutschland beraten. "Wir hatten uns verabredet für den 30. April, und da kann man auch einiges besprechen", sagte Merkel am Donnerstagabend in Berlin. Aber Aussagen darüber, wie sich die Wiedereröffnung von Geschäften auswirke, "können wir erst 14 Tage danach machen".

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    In Frankreich sind seit Ende März nach Angaben der Gesundheitsbehörden fast 85.000 Menschen in Folge einer Coronavirus-Infektion in Krankenhäuser gebracht worden. Das teilte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Donnerstagabend mit. Er betonte, dass die Verbreitung des Virus auf einem hohen Niveau bleibe. Die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 stieg demnach auf 21 340. Davon seien mehr als 13 236 Patienten in Kliniken gestorben. 8104 Menschen starben Salomon zufolge landesweit in Alten- und Pflegeheimen.

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    Im Krisenstaat Venezuela haben Hunderte Demonstranten Geschäfte geplündert. Sie demonstrierten wegen des Mangels und der hohen Preise für Lebensmittel in der Covid-19-Pandemie, wie verschiedene venezolanische Medien am Donnerstag berichteten. "Der Hunger hat sich der Leute bemächtigt", zitierte die Zeitung "El Universal" den Abgeordneten Americo de Grazia. Er bezeichnete den sozialen Druck auf Twitter als "unhaltbar".

    In verschiedenen, nicht verifizierten Videos in sozialen Netzwerken war zu sehen, wie Menschenmassen in der Stadt Upata im Bundesstaat Bolívar Zugänge aufbrachen und in Geschäfte eindrangen. Inhaber baten Polizei und Militär um Unterstützung. Die unabhängige Plattform "Efecto Cocuyo" berichtete von mindestens einem Toten, zwei durch Schüsse Verletzte und zehn Festgenommenen.

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    Ägypten hat seine nächtliche Corona-Ausgangssperre für die Dauer des Fastenmonats Ramadan verlängert. In der Zeit von 21.00 bis 6.00 Uhr dürfen die Menschen ihre Häuser weiterhin nicht verlassen, wie Ägyptens Ministerpräsident Mustafa Madbuli auf einer Pressekonferenz in Kairo am Donnerstag sagte. Zugleich kündigte er eine teilweise Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen an.

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    In der Türkei haben sich offiziellen Angaben zufolge nun mehr als 100.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Gesundheitsminister Fahrettin Koca meldete am Donnerstagabend, die Zahl der bestätigten Fälle sei innerhalb der vergangenen 24 Stunden um weitere 3116 angestiegen und liege jetzt bei 101.790. Außerdem seien weitere 115 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Insgesamt gibt es den offiziellen Zahlen zufolge damit 2491 Tote in der Türkei.

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    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erwartet noch schwierige Diskussionen über finanzielle Hilfe für EU-Staaten in der Corona-Pandemie. "Es gibt Meinungsverschiedenheiten", sagte Macron am Donnerstagabend nach einem Videogipfel der EU-Staats- und Regierungschefs. In einigen Staaten gebe es Grundhaltungen und
    politische Zwänge, die zu "sehr harten Positionen" führten.

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    Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat beim EU-Gipfel gefordert, den geplanten Fonds zum Wiederaufbau nach der Corona-Krise mit 1,5 Billionen Euro auszustatten. Die Gelder sollten als "Subventionen" ausgezahlt werden, gaben italienische Nachrichtenagenturen Contes Äußerungen während einer Video-Konferenz der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag wieder. Die EU-Kommission müsse dafür nun "so schnell wie möglich" einen Vorschlag vorlegen.

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