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News zum Coronavirus Zahl der Opfer steigt weltweit auf mehr als 51.000

Barcelona: Särge mit den Leichen von Menschen, die am Coronavirus gestorben sind, liegen auf dem Boden eines Parkplatzes.
Barcelona: Särge mit den Leichen von Menschen, die am Coronavirus gestorben sind, liegen auf dem Boden eines Parkplatzes. Die Zahl der Opfer übersteigt weltweit 51.000.
© Emilio Morenatti / DPA
Das Coronavirus breitet sich weiter aus. In Deutschland sind mehr als 73.500 Menschen infiziert, mehr als 870 gestorben. Die Kontaktbeschränkungen sollen über Ostern hinaus gelten. Alle Nachrichtendes vom Donnerstag zum Nachlesen.

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weltweit weiter an. Nach jüngsten Angaben der Johns-Hopkins-Universität sind 998.047 Fälle offiziell registriert worden. Die Zahl der Todesfälle wird mit 51.335 beziffert (Stand: 2. April, 21 Uhr).

Bund und Länder haben beschlossen, dass die bereits geltenden und weitgehenden Kontaktsperren im Kampf gegen das Virus auch über Ostern hinaus gelten sollen. "Eine Pandemie kennt keine Feiertage", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Und: "Bleiben Sie weiter stark und halten Sie die Regeln ein." In Deutschland gibt es laut der Johns-Hopkins-Universität bis zum Donnerstagmorgen 77.981 bestätigte Infektionsfälle.

Unterdessen entwickeln sich die USA zum Epizentrum der Pandemie. Inzwischen sind im ganzen Land fast 216.515 Menschen mit dem Virus infiziert, die Zahl der Todesfälle ist nach aktuellen Zahlen auf 5138 gestiegen. 

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Zahl der Opfer steigt weltweit auf mehr als 51.000 (21.05 Uhr)
  • WHO bekräftigt: Auch Kinder können sich mit dem Coronavirus infizieren (19.08 Uhr)
  • Klöckner und Seehofer einigen sich auf begrenzte Einreise von Erntehelfern (16.02 Uhr)
  • Innerhalb einer Woche: 6,65 Millionen Arbeitslosenmeldungen in den USA (14.43 Uhr)
  • Osterausflüge in Mecklenburg-Vorpommern nur in Heimatregion erlaubt (14.35 Uhr)

Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.


Alle Nachrichten zum Coronavirus

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Das von Coronavirus-Fällen betroffene Kreuzfahrtschiff "Zaandam" darf nach längerem Hin und Her im US-Bundesstaat Florida anlegen. Das Schiff kann den Hafen der Stadt Fort Lauderdale ansteuern, wie Bürgermeister Dan Trantalis im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Damit endet eine tagelange Irrfahrt des Kreuzfahrtschiffes, auf dem es eine Reihe von Coronavirus-Patienten gibt und auf dem bereits vier Menschen gestorben sind.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Weltweit sind nach Angaben von US-Experten bereits mehr als 51.000 Menschen am Coronavirus gestorben. Das geht aus Daten der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität vom Donnerstag hervor. Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Infektionsfälle lag demnach am Donnerstag bei fast einer Million. In den USA wurden bislang die meisten Infektionen gemeldet, gefolgt von Italien, Spanien, China und Deutschland.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    US-Behörden haben bei Ermittlungen mehr als 190.000 gehortete Atemschutzmasken sichergestellt, die nun an medizinisches Personal gehen sollen. Die US-Bundespolizei habe etwa 192.000 Masken des Typs N95 bei einem Einsatz entdeckt, ebenso wie fast 600.000 medizinische Handschuhe, 130.000 Operationsmasken und
    weitere medizinische Produkte, zum Beispiel Desinfektionsmittel. Das teilte das US-Justizministerium am Donnerstag in Washington mit. Die Vorräte würden nun an medizinisches Personal in den besonders von der Corona-Krise betroffenen Bundesstaaten New York und New Jersey verteilt.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Die Fluggesellschaft British Airways (BA) stellt wegen der andauernden Coronakrise Zehntausende Mitarbeiter frei. Eine entsprechende Einigung sei am Donnerstag erreicht worden, teilte die Gewerkschaft Unite mit. Betroffen davon sind davon laut einem Bericht der BBC mehr als 30.000 Mitarbeiter des Kabinen- und Bodenpersonals sowie der Technik.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Die EU-Außenminister beraten am Freitag in einer Video-Konferenz über die laufenden Rückholaktionen für wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Urlauber (11 Uhr). EU-Vertreter gehen davon aus, dass sich weiter 250.000 europäische Bürger im Ausland befinden, nachdem in den vergangenen Wochen bereits 350.000 zurückgeholt wurden. Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten bisher in rund 4400 Fällen bei Rückholaktionen unterstützt.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Mehr als 880 Menschen sind seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Frankreich in sozialen Einrichtungen wie
    Altersheimen an der Covid-19-Krankheit gestorben.
    Diese Zahl sei jedoch nur vorläufig, da noch nicht alle Institutionen genaue Zahlen hätten vorlegen können, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Donnerstagabend. Es ist das erste Mal, dass die französischen Behörden die Zahl der außerhalb von Krankenhäusern gestorbenen Covid-19-Patientinnen und -Patienten angeben.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die britische Regierung will bis Ende des Monats ihre Kapazitäten für Coronavirus-Tests auf 100 000 am Tag erhöhen. Das sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock bei einer Pressekonferenz in London. Die Zahl beziehe sich auf alle Arten von Tests, so Hancock. Die Ankündigung traf bei Journalisten jedoch auf Skepsis, weil die Bemühungen, mehr Tests durchzuführen, bisher nur schleppend anliefen.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Nato will im Kampf gegen das Coronavirus künftig stärker zusammenarbeiten. Das Militärbündnis sei für Krisen geschaffen worden und könne in der aktuellen Corona-Krise helfen, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg nach einer Videokonferenz der Nato-Außenminister. Die 30 Bündnispartner hätten beschlossen, dass Oberbefehlshaber Tod D. Wolters die militärische Unterstützung in der Corona-Krise fortan koordinieren, ausbauen und beschleunigen soll. Er solle etwa Kapazitäten im Lufttransport ausmachen und sicherstellen, dass medizinische Ausrüstung geliefert werden könne, sagte Stoltenberg. Zudem solle der Amerikaner Hilfsanfragen und -angebote der Nato-Alliierten zuordnen. In Zusammenarbeit mit Eurocontrol solle
    Wolters schnellere Verfahren für militärische Hilfsflüge einführen.

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Die Menschen in Berlin müssen wegen der Ausbreitung des Coronavirus auch in den kommenden zwei Wochen mit deutlichen Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit leben. Der Senat verlängerte das seit 23. März geltende sogenannte Kontaktverbot wie angekündigt bis zum 19. April, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Zunächst war die Verordnung bis zu diesem Sonntag befristet.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Die Zahl der Todesopfer durch die Lungenkrankheit Covid-19 in der Türkei ist nach offiziellen Angaben auf 356
    gestiegen.
    Innerhalb von 24 Stunden seien 79 Patienten gestorben, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca mit. Zudem hätten sich 2456 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert – die Zahl der offiziell in der Türkei gemeldeten Fälle steigt damit auf 18.135.

  • Daniel Wüstenberg
    • Daniel Wüstenberg

    Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat in drei Sprachen an Deutsche und Belgier appelliert, über die Osterfeiertage nicht in sein Land zu reisen. "Kom niet naar Nederland, Bleib zu Hause, restez à la maison!", sagte Rutte nach einer Krisensitzung des Kabinetts, wie die Zeitung "De Telegraaf" berichtete. Auch die Niederländer rief der Regierungschef angesichts der Corona-Pandemie auf, keine Reisen zu unternehmen. Rutte setzt dabei auf Freiwilligkeit. Von einem Verbot könne keine Rede sein, sagte er laut der niederländischen Nachrichtena

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bekräftigt, dass sich auch Kinder mit dem Coronavirus infizieren und schwer an der von ihm ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 erkranken können. "Die Annahme, dass Covid-19 nur ältere Menschen betrifft, ist faktisch falsch", sagte der Regionaldirektor Europa der WHO, Hans Kluge, in Kopenhagen. Alter sei bei einer Corona-Infektion nicht das einzige Risiko, das zu einem schweren Krankheitsverlauf führen könne, betonte Kluge. Weltweit habe es mehrere Fälle von jungen Coronavirus-Infizierten gegeben, deren Erkrankung einen schweren Verlauf genommen hätten. Einige von ihnen seien sogar an den Folgen ihrer Infektion gestorben. Kluge betonte, dass das Risiko eines schweren Infektionsverlaufs bei "Menschen, die gesund altern" geringer sei. "Es gibt Berichte über Menschen von mehr als hundert Jahren, die wegen Covid-19 ins Krankenhaus gebracht wurden und seither komplett genesen sind", sagte er.

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat Bedenken zurückgewiesen, bestimmte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus könnten zu einer dauerhaften Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten führen. "Alle diese Maßnahmen sind temporär. Es ist ganz klar, dass wir jetzt in einer Ausnahmesituation sind und Ausnahmeregelungen für einen befristeten Zeitraum gemacht werden, so lange, wie das nötig ist", sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    Angesichts der steigenden Zahl von Coronavirus-Toten hat die US-Katastrophenschutzbehörde das Verteidigungsministerium um 100.000 Leichensäcke gebeten. Das bestätigte ein Pentagon-Sprecher. In den USA sind bereits mehr als 5000 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Schätzungen zufolge könnten 100.000 bis 240.000 Menschen ums Leben kommen - selbst bei Einhaltung von Maßnahmen wie dem Abstandhalten. In den USA wurden bereits mehr als 215.000 Infektionsfälle bestätigt und damit mehr als in jedem anderen Land der Welt. Allerdings liegt dies auch daran, dass in den USA inzwischen umfassend getestet wird.

  • Florian Schillat
    • Florian Schillat

    In Italien sind innerhalb eines Tages erneut Hunderte von Corona-Patienten gestorben. Die Zahl der Menschen, die aktuell mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert sind, kletterte um knapp 2500 Menschen im Vergleich zum Vortag. Doch insgesamt zeigten die Corona-Zahlen, die der Zivilschutz in Rom am Abend vorstellte, weiter eine Stabilisierung des Trends. Demnach sind dort seit Beginn der Coronawelle im Februar 13.915 Menschen im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gestorben, das waren 760 mehr als am Vortag. Insgesamt zählten die Behörden 115.242 Corona-Fälle.

rw DPA AFP

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