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News zum Coronavirus: Zahl der Todesfälle in Frankreich und den USA steigt rasant an

In Deutschland steigt die Zahl der Corona-Infizierten weiter. Im öffentlichen Leben gelten strenge Beschränkungen. Die Diskussion, wie lange das andauern kann, nimmt Fahrt auf. Alle Entwicklungen des Tages im stern-Liveblog zum Nachlesen.

Paris:  Eiffelturm leuchtet aus Solidarität mit dem Krankenhaus-Personal länger als sonst

Paris: Zwei Personen in Rettungsbekleidung stehen während er Corona-Pandemie vor dem beleuchteten Eiffelturm, der aus Solidarität mit dem Krankenhaus-Personal länger leuchtet als sonst

DPA

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Die USA entwickeln sich zum neuen Epizentrum der Pandemie, in Italien und Spanien ist die Situation nach wie vor dramatisch. In Deutschland sind bislang mehr als 47.000 Infektionen registriert, so die Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in den USA.

Besonders hohe Zahlen haben laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) Nordrhein-Westfalen mit mehr als 9235 sowie Bayern mit mehr als 9481. Die Zahl der Sars-CoV-2 Infizierte, die an Covid-19 verstorben sind, kletterte den Angaben der Johns-Hopkins-Universität zufolge bundesweit mittlerweile auf 285. 

Alle Meldungen zum Thema finden Sie hier im stern-Special.

Die wichtigsten Meldungen zur Nachlese im Überblick:

  • Trump aktiviert Kriegswirtschaftsgesetz (21.31 Uhr) 
  • Italien meldet fast 1000 Tote an einem Tag (17.48 Uhr)
  • Zahl der Todesopfer steigt auf mehr als 25.000 – weltweit mehr als eine halbe Million Menschen infiziert (17.17 Uhr)
  • Frankreich erwartet am Wochenende die bisher größte Welle von Corona-Kranken (13.36 Uhr)
  • Britischer Premierminister Boris Johnson positiv auf Coronavirus getestet (12.30 Uhr)
  • Ohne Gegenmaßnahmen würde es weltweit 40 Millionen Corona-Tote gegen (11.28 Uhr)
  • Deutsche US-Botschaft rät Deutschen, die USA zu verlassen (10.33 Uhr)
  • Bund und Länder setzen auf massive Ausweitung von Corona-Tests (7.46 Uhr)
nik / DPA / AFP

Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Liveblog

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Liebe stern-Leserinnen und Leser, wir verabschieden uns für heute von Ihnen und wünschen Ihnen noch einen angenehmen Rest-Abend. Am Samstag, dem 28. März, sind wir mit einem neuen Liveblog wieder für Sie da und informieren Sie rund um die Corona-Krise. Machen Sie es gut!

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    US-Präsident Donald Trump hat dem mit dem Coronavirus infizierten britischen Premierminister Boris Johnson eine "rasche Genesung" gewünscht. Beide hätten in einem Gespräch vereinbart, bei der Bekämpfung des Coronavirus und der Stärkung der Weltwirtschaft weiter eng zusammenzuarbeiten, erklärte das Weiße Haus am Freitag. Die Beiden seien zuversichtlich, dass die beiden Staaten "stärker als je zuvor" aus der Krise hervorgehen würden, hieß es weiter.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Rund 400 Skifahrer könnten sich einer Sammelklage gegen die Tiroler Behörden wegen einer zu späten Reaktion auf den Beginn der Coronavirus-Epidemie anschließen. Der österreichische Verbraucherschutzverein (VSV) teilte am Freitag mit, bereits zwei Tage nach einem entsprechenden Aufruf hätten sich rund 400 Menschen gemeldet, mehr als 350 davon Deutsche. Die meisten hätten in Ischgl und im Paznauntal Urlaub gemacht.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    In Wolfsburg sind acht weitere Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das teilte der Sprecher der Stadt am Freitagabend mit. Demnach handelt es sich um sechs Frauen und zwei Männer zwischen 76 und 100 Jahren. Weitere Angaben machte die Stadt unter Verweis auf den Datenschutz nicht. Insgesamt gab es in Wolfsburg bisher zehn Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das Gesundheitsamt Wolfsburg zählte am Freitag 98 Menschen, die mit Sars-CoV-2 infiziert sind.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    US-Präsident Donald Trump hat in der Coronavirus-Krise ein Kriegswirtschaftsgesetz aktiviert, um den Autobauer General Motors zur Produktion von Beatmungsgeräten zu zwingen. General Motors (GM) habe "Zeit verschwendet", erklärte Trump am Freitag. Er setze deswegen den sogenannten "Defence Production Act" ein, mit dem Unternehmen zur Herstellung gewisser Güter verpflichtet werden können.

  • Tim Schulze
    • Tim Schulze

    Als Reaktion auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Simbabwe hat nun auch die Regierung in dem Krisenland im südlichen Afrika eine nationale Ausgangssperre verhängt. Diese gelte ab Montag für 21 Tage, verkündete Präsident Emmerson Mnangagwa am Freitag. In dem Land mit rund 14 Millionen Einwohnern, das in einer schweren Wirtschaftskrise steckt, wurden bislang fünf Fälle von Covid-19 bestätigt, ein Menschen ist an der Krankheit gestorben.

    Auch in dem bei Touristen beliebten Namibia sollte noch am Freitag eine Ausgangssperre in einigen Landesteilen beginnen. Diese werde "später" auf das ganze Land ausgeweitet, sagte Staatschef Hage Geingob, ohne Details zu nennen. Im Nachbarland Südafrika begann bereits am Donnerstagabend eine landesweite Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 einzudämmen.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Mehrere Kliniken in Nordrhein-Westfalen nehmen in den kommenden Tagen insgesamt zehn Corona-Patienten aus Italien und vier Corona-Patienten aus Frankreich auf. Die Staatskanzlei in Düsseldorf teilte am Freitagabend mit, in den nächsten 24 Stunden werde eine spezielle Maschine der Luftwaffe vom Flughafen Köln/Bonn zum Flughafen der norditalienischen Stadt Bergamo aufbrechen.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Italiens Präsident Sergio Mattarella ruft die Europäer zu neuen Initiativen gegen die Bedrohung durch das Coronavirus auf. Die Europäische Union müsse reagieren, bevor es zu spät sei, sagt der Präsident in einer seiner seltenen Fernsehansprachen an die Bevölkerung. Neue Initiativen seien unerlässlich. Alte Wege des Denkens, die angesichts des dramatischen Zustands des Kontinents den Bezug zur Realität verloren hätten, müssten überwunden werden. "Ich hoffe, dass jeder die Schwere der Bedrohung Europas vollkommen begreift, bevor es zu spät ist."

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Zur Unterstützung von Ländern und Kommunen setzt die Bundeswehr in der Corona-Krise 15.000 Soldaten ein. Volle Einsatzbereitschaft solle in der kommenden Woche hergestellt sein, sagte Generalleutnant Martin Schelleis, der den Unterstützungseinsatz koordiniert und führt. Es werde vier regionale Führungsstäbe geben. Auf eventuelle Lageverschärfungen sei das Militär vorbereitet. Bis Freitagmorgen seien 200 Anträge auf Amtshilfe eingegangen, ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vortag. Schelleis ist der Inspekteur der sogenannten Streitkräftebasis und damit Nationaler Territorialer Befehlshaber der Bundeswehr.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    In Frankreich hat sich die Zahl der Coronavirus-Toten am Donnerstag im Vergleich zum Vortag um 299 auf 1995 erhöht. Die Zahl der Infizierten steigt von 29.155 auf 32.964, teilen Behörden mit.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert mit US-Präsident Donald Trump wegen der Pandemie. Die Bundeskanzlerin und der amerikanische Präsident haben vereinbart, hierzu im engen Kontakt zu bleiben und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu nutzen, teilt Regierungssprecher Steffen Seibert mit.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Die Bundeswehr wird nach Angaben von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in der Corona-Krise nicht zum Einsatz kommen, um Ausgehverbote in Deutschland durchzusetzen. Das sehe sie nicht als Auftrag der Bundeswehr, auch die Rechtslage lasse das nicht zu. "Der Generalinspekteur hat ja auch sehr deutlich gesagt, dass es nicht denkbar ist in Deutschland, dass die Bundeswehr Corona-Partys auflöst", sagte Kramp-Karrenbauer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    In Finnland beginnen Polizei und Armee damit, die Straßen nach Helsinki zu sperren. Die Hauptstadt und die sie umgebende Region Uusimaa, das Epizentrum der Coronavirus-Epidemie im Land, sollen von Mitternacht an abgeriegelt werden. Die Regierung hat bereits am Mittwoch beschlossen, Uusimaa bis 19. April zu blockieren. Allerdings muss dem das Parlament zustimmen, das noch berät. Menschen sollen durch die Blockade am Reisen gehindert und eine Verbreitung des Virus vermieden werden. Reisen von und nach Uusimaa sollen verboten werden.

  • Ellen Ivits
    • Ellen Ivits

    Eine Schließung des Berliner Flughafens Tegel im Zuge der Corona-Krise wäre aus Sicht von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein "fataler Fehler". "Die Hauptstadt braucht die Anbindung über die beiden Flughäfen", sagte Scheuer im Interview mit Bild.tv. "Deutschland muss flexibel bleiben in allen Infrastruktureinrichtungen." Nur weil der Betrieb auf Null runtergefahren sei, dürfe nicht einfach ein Flughafen geschlossen werden. "Eine Stadt der Luftbrücke darf nicht so geschichtsvergessen sein", sagte Scheuer.

  • Tim Sohr
    • Tim Sohr

    Das US-Repräsentantenhaus billigt das Hilfspaket gegen die Corona-Krise im Umfang von 2,2 Billionen Dollar. Damit es in Kraft tritt, muss es noch von US-Präsident Donald Trump unterschrieben werden.

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