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"Fangt erst gar nicht an": Philip-Morris-Chef würde eigenen Kindern vom Rauchen abraten

Lungenkrebs, Herzinfarkt und Osteoporose: Die gesundheitlichen Risiken des Rauchens sind hinlänglich bekannt. Fred de Wilde, Europachef des Zigarettenriesens Philip Morris, verriet nun in einem Interview, was er tun würde, sollten seine eigenen Kinder zum Glimmstängel greifen.

Rauchen - die Gefahren sind seit langem bekannt

Rauchen - die Gefahren sind seit langem bekannt

Werbeverbote, Schock-Bilder auf Verpackungen und der Rückgang des Zigarettenkonsums: Die Tabakindustrie steht derzeit mächtig unter Druck. Im Jahr 2000 rauchte jeder Deutsche im Schnitt 2013 Zigaretten. Heute, wenige Jahre später, sind es gerade einmal noch 986 Zigaretten. 

Diese Entwicklung macht auch vor dem führenden Zigarettenhersteller in Deutschland, Philip Morris, nicht halt. Das Unternehmen sucht derzeit nach Alternativen zum herkömmlichen Glimmstängel - und will sie in der E-Zigarette Iqos gefunden haben. Uneingeschränkt empfehlen würde er diese seinen Kindern aber dennoch nicht, verriet der Europachef des Zigarettenunternehmens Fred de Wilde nun in einem Interview mit dem "Handelsblatt". Von herkömmlichen Zigaretten würde er ihnen sogar gänzlich abraten: "Wenn sie Raucher wären, dann würde ich ihnen sofort zu dem neuen Produkt raten. Wenn sie Nichtraucher wären, würde ich sagen: 'Fangt erst gar nicht mit dem Rauchen an'", wird De Wilde zitiert. 

Der Tabakriese Philip Morris führt das Produkt Iqos derzeit in Deutschland ein. Nach Aussage von De Wilde soll es sich dabei um eine E-Zigarette handeln, bei der der Tabak nicht mehr unter hoher Temperatur verbrannt, sondern "nur auf rund 300 Grad" erhitzt werde. Das Produkt richte sich an Raucher, "die nicht aufhören möchten zu rauchen" und stattdessen auf der Suche nach einer Alternative seien. Der Beweis, dass die neue Variante tatsächlich unschädlicher als herkömmliche Zigaretten ist, steht aber noch aus. "Daran forschen wir ja intensiv", erklärt De Wilde im "Handelsblatt". Bisherige Ergebnisse seien aber "ermutigend".

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    Sicherheit von E-Zigaretten "nicht erwiesen"

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) indes rät vom Gebrauch von E-Zigaretten ab. Die Sicherheit und gesundheitliche Unbedenklichkeit sei "nicht erwiesen". Gesund sei nur ein vollständiger Verzicht - auf jegliche Form der Zigarette.

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