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Späte Diagnose "In meinem Kopf ist immer Kirmes": Angelina Boergers buntes Leben mit ADHS als Erwachsene

Angelina Boerger hat erst als Erwachsene von ihrem ADHS erfahren – und lebt seit ihrer Diagnose selbstbewusst mit der Störung.
Angelina Boerger hat erst als Erwachsene von ihrem ADHS erfahren – und lebt seit ihrer Diagnose selbstbewusst mit der Störung.
© Annika Fußwinkel
Depression, Angstzustände, Gestresstsein – der Grund dahinter kann eine ganz andere Störung sein: ADHS. Angelina Boerger ist eine von ihnen. Sie hat aufgeschrieben, warum eine Diagnose vor allem bei Frauen manchmal ein halbes Leben lang dauern kann. Und was dann passiert.

"Sie haben AD(H)S“. Drei Worte, aus dem Mund einer Psychotherapeutin, die für Angelina Boerger in diesem Moment die Welt bedeuten. "Ich brach direkt in Tränen aus", erinnert sich die heute 31-Jährige an den befreienden Moment, auf den sie so lange hingearbeitet hat. Nachdem sie sich ihr ganzes Leben lang gefragt hat, warum sie "anders" tickt als andere, nach verunsichernden Monaten der Therapeutensuche und einem langwierigen Diagnoseverfahren hat sie nun endlich die Antwort auf all ihre Fragen gefunden: ADHS.

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