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Dritte Corona-Welle RKI-Analyse zeigt: Impfen hat Zehntausende Todesfälle verhindert

Das Impftempo in Deutschland stagniert, in der Politik wird vor einem Bund-Länder-Treffen über mögliche Nachteile für Ungeimpfte debattiert. Wie wichtig eine Impfung ist, zeigen Modellrechnungen des Robert Koch-Instituts.

Sehen Sie im Video: Impfen hat laut RKI-Analyse Zehntausende Todesfälle verhindert

Impfungen gegen das Coronavirus haben nach einer Analyse des Robert Koch-Instituts eine hohe Wirksamkeit und können Zehntausende Leben retten. Laut einer Modellrechnung sind durch die Impfkampagne im Verlauf der dritten Corona-Welle geschätzt 38.300 Todesfälle verhindert worden. Die Zahl der verhinderten Meldefälle wird auf über 706.000 beziffert – die der stationären Patienten auf mehr als 76.600, die der Patienten auf Intensivstation auf knapp 20.000. "Diese hohe Effektivität der Covid-19-Impfkampagne verdeutlicht eindrucksvoll, dass Impfungen den Weg aus der Pandemie ebnen", schreibt das RKI in der am Freitag veröffentlichten Analyse.

Derzeit stehe Deutschland am Anfang einer vierten Welle. Um deren Ausmaß so gering wie möglich zu halten, sei es nötig, den Anteil der geimpften Bevölkerung schnellstmöglich zu erhöhen. Mehr als 45 Millionen Menschen in Deutschland sind mittlerweile vollständig gegen das Coronavirus geimpft – 54,5 Prozent, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag auf Twitter schrieb. Insgesamt 51,8 Millionen Menschen oder 62,3 Prozent haben mindestens eine erste Impfung bekommen.

jek DPA

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