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Pandemie Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter – Inzidenz bei 11,6

RKI meldet 1330 Corona-Neuinfektionen
Passanten sitzen in einem Straßencafé in Schwerin. Die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern hat nach Angaben des Robert-Koch-Instituts eine Inzidenz von null.
© Ulrich Perrey / Picture Alliance
Am Donnerstagmorgen zählt das Robert-Koch-Institut (RKI) 1330 Corona-Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Noch vor einer Woche war die Zahl mehr als doppelt so hoch.

Binnen eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 1330 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.34 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 3187 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 105 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 94 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90.179 angegeben.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 11,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 11,6 an (Vortag: 13,2; Vorwoche: 19,3). Das Institut zählte seit Beginn der Pandemie 3.718.955 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.594.700 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,71 (Vortag: 0,72). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 71 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Pandemie: Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter – Inzidenz bei 11,6

Sehen Sie im Video: Corona-Impfungen gibt es nicht nur in Arztpraxen und Impfzentren, sondern auch mal in der Kneipe um die Ecke. Ein Kinderarzt verabreichte in der Revoltebar in Berlin den Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson.

sve DPA

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