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Sie läuft. Er rennt. Jedes Training zählt – wie das Gehirn vom Laufen profitiert

Lachende Läuferin mit Wasserflasche
Laufen ist gut für Herz und Kreislauf -  weiß doch jeder. Aber Training wirkt ebenso positiv auf das Gehirn und beugt dem Altern vor.
© Eli_asenova/Getty Images
Lange galt: Bewegung ist gut für Herz und Kreislauf. Stimmt. Aber auch das Gehirn profitiert enorm vom Sport. Wer regelmäßig trainiert, verbessert ganz nebenbei sein Gedächtnis und seine Konzentration.

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Die Wirkung von körperlicher Aktivität auf das Gehirn wird erst seit relativ kurzer Zeit intensiv erforscht. Aber schon jetzt sind die Ergebnisse spektakulär. So hilft Bewegung sogar, den Aufbau des Gehirns anzupassen und zu verändern. Denn die Muskeln setzen bei Anstrengung besondere Stoffwechselprodukte frei, die das Nervenwachstum sowie die Ummantelung der Nervenfasern düngen. Das Gehirn kann neue Verbindungen zwischen Nervenzellen knüpfen. Es wird bei Sport mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, neue Synapsen, Gefäße und Nerven bilden sich. Der Hippocampus kann wachsen, also jener Bereich, in dem die Bildung des Gedächtnisses stattfindet. Denkfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit steigen. 

Regelmäßiges Training kann das Altern bremsen

Als Läuferin kenne ich vor allem das Gefühl, dass ich meist mit neuen Ideen vom Training nach Hause komme. Alles nur Einbildung dachte ich mir oft . Dann stieß ich aber bei einer Recherche auf eine Studie der Stanford University. In der wurde klar nachgewiesen, dass Laufen kreativ macht. Bei Kreativitätstests schlossen die Testpersonen deutlich erfolgreicher ab, nachdem sie eine Laufrunde oder einen Spaziergang absolviert hatten. 

Mit meinem Co-Host Mike Kleiß begebe ich mich für die neue Folge des Lauf-Podcast "Sie läuft. Er rennt." nun auf Spurensuche. Wir beantworten die Frage, warum das Gehirn Bewegung so sehr mag. Welche Mechanismen hinter der gewonnen Kreativität stecken? Und warum regelmäßige körperliche Aktivität unsere Gehirne vor Demenz und Alzheimer schützen.


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