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stern.de-Ratgeber Allergie: Günther Jauchs unentdecktes Leiden

Viele Allergiker wissen nichts von ihrem Leiden. Auch Günther Jauch erlebte eine Überraschung, als er sich öffentlich auf Allergien testen ließ. Was tun, wenn der eigene Allergietest positiv ausfällt? Beim "Ratgeber Allergie" finden Sie hilfreiche Informationen.

Der Frühling ist da, aber Günther Jauch kann sich nicht wirklich darüber freuen: Besonders im Juni klagt der Moderator über eine laufende Nase, geschwollene Augenlider und Kopfdrücken. Eine Pollenallergie, vermutet er - genau wie bei rund 16 Millionen anderen Menschen in Deutschland.

Doch Allergien werden nicht nur durch Blütenstaub ausgelöst: Insektengifte, Nahrungsmittel, Kot von Hausstaubmilben oder Schwermetalle sind nur wenige weitere Beispiele für Stoffe, die eine allergische Wirkung haben können. Torsten Zuberbier, Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF), schätzt, dass insgesamt rund 30 Millionen Allergiker in Deutschland leben.

Zum Start des neuen stern.de-Portals "Ratgeber Allergie" widmete sich Jauch bei stern TV dem Thema. Zuberbier musste jedoch als Studiogast in der Sendung viel Überzeugungsarbeit leisten, damit sich Jauch - "Ich habe eine Spritzenphobie" - dem so genannten Prick-Test unterzog.

Auf beide Unterarme des Moderators träufelte Zuberbier verschiedene Allergen-Extrakte, die er mit einer kleinen Lanzette in die Haut stach. Nach knapp zwanzig Minuten folgte die Auswertung: Dass Jauch auf Gräser allergisch reagiert, habe er schon geahnt. Doch auch die Stelle, an der eine Allergie gegen Hundehaare getestet wurde, war deutlich gerötet. Dabei lädt sich der Moderator immer wieder Tiere in seine Sendung ein - erst am Mittwoch dokumentierte stern TV eine Hundegeburt.

Lästig, aber harmlos? Ein gefährlicher Irrglaube

Mit der Unwissenheit um seine Hundehaar-Allergie war Jauch in guter Gesellschaft: Viele Menschen ahnen gar nicht, dass sie an einer Allergie leiden. Sie leben mit dem Husten, der kribbelnden Nase, den roten Augen, wollen "sich nicht anstellen" oder versuchen mit rezeptfreien Medikamenten den Alltag zu meistern. Zum Arzt gehen sie erst, wenn die Beschwerden unerträglich werden.

Warum das so ist? Weil Allergien als harmlos gelten: lästig zwar, aber kein ernsthaftes gesundheitliches Risiko. Ein Irrglaube. Über 40 Prozent der Patienten mit Heuschnupfen entwickeln binnen durchschnittlich acht Jahren ein allergisches Asthma, wenn sie nicht behandelt werden. Bei einer Wespen- oder Erdnussallergie etwa kann es zum gefürchteten anaphylaktischen Schock kommen, der schlimmstenfalls sogar tödlich enden kann.

Deshalb ist es so wichtig, dass Allergiker Bescheid wissen über ihr Leiden, dass sie wissen, wie sich die Allergie im Schach halten lässt und wie sie in einem allergischen Notfall richtig reagieren. All diese Informationen sind bei "Ratgeber Allergie" zu finden.

Lassen Sie Ihre Symptome checken!

Gut aufgehoben sind bei "Ratgeber Allergie" auch diejenigen, die - so wie Günther Jauch bis Mittwochabend - sich nicht sicher sind, ob ihre Beschwerden auf eine Allergie hindeuten. Beim Symptomcheck bekommen sie eine Einschätzung, die sowohl langjährige Praxiserfahrungen als auch die aktuellsten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse berücksichtigt.

Entwickelt wurde der Test, ebenso wie alle anderen Inhalte des Portals, in enger Zusammenarbeit mit ECARF-Leiter Torsten Zuberbier und seinem Team. Denn genau das ist das Besondere an "Ratgeber Allergie": Die User finden wissenschaftlich fundierte Hintergrundinformationen, konkreten Nutzwert für den Alltag und den direkten Kontakt zu einem der renommiertesten Allergie-Experten Deutschlands auf einem Portal vereint.

Zacharias Zacharakis, Angelika Unger

Wissenscommunity