HOME
präsentiert von

Trotz Krebs stark durchs Leben

Anzeige

Weltkrebstag 2019: Früherkennung und Prävention im Fokus

Frühzeitig entdeckt, lassen sich viele Krebserkrankungen heute gut behandeln, mitunter sogar heilen. Beim diesjährigen Weltkrebstag am 4. Februar standen Früherkennung und Vorbeugung deshalb im Fokus.


Krebsvorsorge ist lebenswichtig

Krebsvorsorge ist lebenswichtig

Die Krebsfrüherkennung gehört zu den effektivsten Strategien, um Leben zu retten. Doch ihr Potential wird längst nicht ausgeschöpft. Dabei haben an Krebs erkrankte Menschen dank der heute verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten eine erheblich bessere Überlebenschance und Lebensqualität, wenn ihre Krankheit früh entdeckt wird. Der Weltkrebstag rückt seit mittlerweile 13 Jahren einmal im Jahr die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebs ins öffentliche Bewusstsein. Am 4. Februar 2019 ging es unter dem Motto „I am and I will“ vor allem darum, sich für Früherkennung und Risikominimierung stark zu machen. Auf allen Kontinenten klären die beteiligten Organisationen darüber auf, was jeder Mensch selbst tun kann, um Krebs früh zu entdecken und sein Krebsrisiko zu verringern. 

Wie alles begann
Der Weltkrebstag wurde im Februar 2000 auf dem „Weltgipfeltreffen gegen Krebs“ in der „Charter of Paris“ vereinbart und fand am 4. Februar 2006 zum ersten Mal statt – geplant und ausgerichtet von der Union Internationale Contre le Cancer (UICC), der Weltgesundheitsorganisation und ihren Partnern. Dazu gehören medizinische Fachgesellschaften, Expertennetzwerke, Patienteninitiativen und Unternehmen, die sich in besonderem Maße im Kampf gegen Krebs engagieren – so wie das forschende Arzneimittelunternehmen Bristol-Myers Squibb im Bereich Immunonkologie. Inzwischen beteiligen sich mehr als 1.100 Organisationen in über 170 Ländern an den jährlichen Aktionstagen.

Wie kann man vorbeugen?
Viele sehen Krebs als Schicksal an, dem sie hilflos ausgeliefert sind. Doch es gibt einige Krebsarten, die stark von unserem Lebensstil abhängen. So kann jeder selbst Einfluss auf sein Krebsrisiko nehmen. Wer sich viel bewegt und vorwiegend pflanzlich mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten ernährt, verringert zum Beispiel sein Darmkrebsrisiko beträchtlich. Auf der anderen Seite können Zigaretten, übermäßiger Alkoholkonsum und Fleischverzehr, Übergewicht und Bewegungsmangel vielen Krebsarten den Weg ebnen. Der Weltkrebstag 2019 hatte das Ziel, diese Zusammenhänge möglichst vielen Menschen bewusst zu machen und sie zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren.

Früherkennung – Krebs einen Schritt voraus
Viele Krebserkrankungen entwickeln sich langsam und lassen sich im Anfangsstadium leichter aufhalten und entfernen – wenn sie früh genug entdeckt werden. Das Problem: Sie verursachen in aller Regel noch keine Beschwerden, die die Betroffenen auf ihre Spur führen könnten. Wer die längst bewährten und auch von den Krankenkassen bezahlten Früherkennungsuntersuchungen auf Darm-, Haut-, Brust-, Gebärmutterhals- und Prostatakrebs nutzt, verschafft sich aber den oft entscheidenden Vorsprung im Kampf gegen einen entstehenden Krebs. Und doch verdrängen viele Menschen dieses Thema. Der Weltkrebstag 2019 sollte mehr Menschen motivieren, diese Chance für sich zu nutzen und auch ihre Freunde und Familie zur Teilnahme an Früherkennungsprogrammen zu bewegen.

Einen Überblick über die globale Initiative und die vielfältigen Aktionen zum Weltkrebstag 2019 bietet www.worldcancerday.org 

Mehr zu Krebserkrankungen und möglichen Behandlungsarten wie der Immunonkologie: www.krebs.de

Themen in diesem Artikel