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Legales Kiffen: US-Studie: Cannabis-Konsum seit Legalisierung offenbar rückläufig

Für Befürworter der Cannabis-Legalisierung war es eine Revolution, für Gegner ein hoher Risikofaktor. Seitdem Marihuana in Teilen der USA legalisiert wurde, ergründen Wissenschaftler, wie sich das Konsumverhalten von Jugendlichen verändert. Aktuelle Umfragen liefern überraschende Fakten. 

Cannabis-Konsum USA

Konsumieren Jugendliche seit der Legalisierung in manchen US-Bundesstaaten mehr Cannabis?

Picture Alliance

Auf Bundesebene ist der Konsum von Cannabisprodukten in den USA nach wie vor verboten. Doch der Umgang mit der Droge wird zunehmend entkriminalisiert. Seit 2012 legalisierten zahlreiche US-Bundesstaaten Marihuana als Freizeitdroge und für den medizinischen Gebrauch. Seitdem wird viel über die möglichen Gefahren des Cannabis-Konsums diskutiert, vor allem bei Heranwachsenden und Jugendlichen. Eine der größten Sorgen von Experten war und ist die Frage, ob eine Legalisierung der Droge mehr Jugendliche zum Konsum verführe. Die vorläufige Antwort aus der Wissenschaft: Nein.

Das geht zumindest aus einem Artikel hervor, der in der Fachzeitschrift "Jama Pediatrics" erschien. Dort haben US-Wissenschaftler Antworten von mehr als 1,4 Millionen Jugendlichen auf die Frage nach ihrem Marihuana-Konsum ausgewertet. Die Analyse brachte zwei überraschende Ergebnisse. Zum einen heißt es, dass Jugendliche nicht mehr Cannabis konsumieren als vor der Legalisierung. Die High-School-Schüler gaben überwiegend die selben Antworten, wie vor dem drogenpolitischen Paradigmenwechsel in den jeweiligen Bundesstaaten. Weitaus überraschender ist aber die vorläufige Hypothese der Wissenschaftler, dass Jugendliche insgesamt sogar weniger kiffen als vor der Legalisierung. Wichtig: Die Umfragen waren repräsentativ – die Ergebnisse können also durchaus von den tatsächlichen Fakten abweichen.

Cannabis-Konsum: Studien aus Washington widersprechen sich

Den leichten Abwärtstrend erkannte zuvor bereits eine Studie aus dem Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA. Demnach gaben 7,3 Prozent der Achtklässler an, im vergangenen Monat mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben. Vor der Legalisierung waren es hingegen noch 9,8 Prozent. Auch bei den Zehntklässlern sank der Konsum um etwa zwei Prozentpunkte auf 17,8 Prozent. Eine Erklärung für den Abwärtstrend könnte laut den Autoren der Studie die Reduzierung des Schwarzmarktes sein. Ein regulierter Vertrieb macht es also Minderjährigen schwerer, an Cannabis-Produkte zu gelangen.

Eine andere Studie aus Washington kommt jedoch zu ganz anderen Ergebnissen und konnte keinen Abwärtstrend im Bezug auf den Cannabis-Konsum bei Jugendlichen feststellen. Wissenschaftlich fundierte Fakten und Langzeitstudien zu dem Thema sind also (noch) nicht bekannt. In den USA ist der Konsum und regulierte Anbau von Cannabis in zehn Staaten legal. Darunter auch in Washington, wo die Studien durchgeführt wurden. In mehr als 30 Bundesstaaten ist Marihuana für den medizinischen Gebrauch freigegeben. 2018 schloss sich Kanada an. Auch Uruguay hat in Bezug auf Cannabis eine sehr liberale Drogenpolitik. In Portugal wurde der Besitz und Konsum von geringen Mengen Drogen jeglicher Art komplett entkriminalisiert.

Quellen: "Süddeutsche Zeitung", Jama Pediatrics

fk

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?