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Wespensommer 2018: Bloß nicht pusten! Was wirklich gegen Wespen hilft

Der Eindruck täuscht nicht: In diesem Sommer gibt es ungewöhnlich viele Wespen. Wie lassen sich die Plagegeister am besten vertreiben - und was sollte man auf keinen Fall tun?

Wespen krabbeln an einem benutzten Bierglas

Wie lässt sich das anhaltend gute Wetter besser genießen als bei einem Picknick im Freien? Blöd nur, dass sich in diesem Sommer oft ungebetene Gäste dazugesellen: Wespen auf Futtersuche. Sie stürzen sich auf Wurstbrote, Pflaumenkuchen und süße Getränke. Das trockene Wetter und die warmen Temperaturen haben dafür gesorgt, dass es dieses Jahr besonders viele Wespen gibt. Das ist nicht nur lästig, sondern kann auch gefährlich werden - nämlich dann, wenn die Insekten zustechen. 

Die gute Nachricht: Stiche am Körper sind in der Regel unangenehm, aber harmlos. Einige Menschen reagieren jedoch allergisch. Wer von einer bestehenden Allergie weiß, sollte daher immer ein Notfallmedikament bei sich tragen. Kommt es nach einem Wespenstich zu  Atemnot, starkem Juckreiz oder ausgeprägten Schwellungen, sollte umgehend der Notarzt gerufen werden. Auch Stiche im Mundraum sind ein Fall für den Arzt - im schlimmsten Fall können die Atemwege zuschwellen und die Atmung behindern. 

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Am besten ist es natürlich, Stiche von vornherein zu verhindern. Doch wie lassen sich Wespen abwehren, ohne dass man Gefahr läuft, gestochen zu werden? Wir haben für Sie die besten Tipps von Experten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutschen Wildtierstiftung zusammengestellt:

Bloß nicht pusten! Kohlenstoffdioxid macht die Tiere aggressiv

Vor Wespen braucht man grundsätzlich keine Angst zu haben, schreibt der BUND. Die Insekten seien "normalerweise ruhig". Nur eine Sache mögen sie gar nicht - und das ist angepustet zu werden. Der Grund: Das ausgeatmete Kohlendioxid macht die Tiere aggressiv und verleitet sie zum Stechen. Daher gilt: Sollten die Tiere auf dem Kuchen landen, bloß nicht anpusten!

Bei Parfum gilt: Nicht zu dick auftragen

Einige Wespen scheinen besonders aufdringlich zu sein: Sie landen auf der Haut oder umschwirren den Kopf. Gut möglich, dass sie von Duftstoffen aus Kosmetika angelockt werden. Wer einen Grillabend oder ein Picknick im Freien plant, sollte daher auf Parfum, Haarspray, Aftershave oder duftende Cremes verzichten. Diese locken die Insekten unnötig an. 

Die richtige Kleidung wählen

Die schwarz-gelben Brummer fliegen bevorzugt auf bunte Kleidung. Die bunte Blümchen-Bluse sollte besser im Kleiderschrank hängen bleiben. Besser: dunkle, einfarbige Shirts tragen.

Gläser abdecken und Dosen meiden

Offene Getränke sollten mit einem Bierdeckel abgedeckt werden. Besonders riskant ist das Trinken aus Getränkedosen: Von außen ist nicht zu erkennen, ob womöglich eine Wespe in die Dose gekrabbelt ist. Vermeiden Sie diese nach Möglichkeit oder verwenden Sie Strohhalme.

Schokokuchen servieren

Wer Kaffee und Kuchen im Freien genießen möchte, sollte statt Pflaumenkuchen eher Schokoladenkuchen servieren. "Wespen mögen keine Schokolade", schreibt die Deutsche Wildtierstiftung. 

Was auch gut funktioniert: Die Tiere mit einer Ablenkungsfütterung vom eigenen Esstisch weglocken. Stellen Sie dazu in einer entfernten Ecke des Gartens eine Schale mit Lebensmitteln auf. Am besten eignen sich dafür reife Bananen oder aufgeschnittene Weintrauben.

Ruhe bewahren - Wespen riechen Angst

Auch wenn es manchmal schwer fällt: Versuchen Sie, beim Anblick einer Wespe Ruhe zu bewahren. Wespen können Angst nämlich förmlich riechen. Angstschweiß ist für sie ein Warnsignal. Vermeiden Sie in jedem Fall hektische Bewegungen und versuchen Sie auch nicht, die Tiere durch Schlagen zu verjagen. Das macht die Insekten nervös. Besser: abwarten. Oft verschwinden die Tiere nämlich von selbst, wenn sie etwas Nahrung ergattert haben. Wenn auch das nichts mehr hilft, können Sie versuchen, die Tiere vorsichtig mit einer Zeitung oder einem Stück Papier wegzuschieben. Aber auch bei diesem Manöver gilt: In der Ruhe liegt die Kraft.

ikr
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.