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Große Preisunterschiede Stiftung Warentest zeigt: Gute elektrische Zahnbürsten müssen nicht teuer sein

Elektrische Zahnbürsten im Test bei Stiftung Warentest
Elektrische Zahnbürsten im Test bei Stiftung Warentest
© PeopleImages / Getty Images
Die Preisspanne bei elektrischen Zahnbürsten ist groß. Stiftung Warentest hat günstige und teure Modelle unter die Lupe genommen – in beiden Preisklassen gibt es gute Bürsten.

Elektrische Zahnbürsten zählen zu den Klassikern bei Stiftung Warentest. Was muss ein empfehlenswertes Modell leisten? Es muss vor allem gut reinigen, einfach in der Handhabung sein und auch im Dauertest bestehen. In der aktuellen Ausgabe haben die Prüfer 17 elektrische Zahnbürsten unter die Lupe genommen – darunter zehn Modelle, die zwischen März und April 2020 gekauft wurden, sowie die besten noch erhältlichen Produkte aus zurückliegenden Tests. Die Preisspanne der Modelle liegt zwischen rund 16 und 197 Euro.

Die gute Nachricht: Viele Zahnbürsten können punkten. 13 Modelle schneiden "gut" ab, darunter sehr günstige Bürsten. "Befriedigend" oder "ausreichend" sind drei weitere Modelle. Auch ein Schlusslicht gibt es im aktuellen Test. Es ist das Modell "Fairywill" (Sonic Electric Toothbrush Model 507). Der Bürste wurde eine kurze Haltbarkeit zum Verhängnis. Im Härtetest müssen die Modelle 2250 Zyklen überstehen, was einer Nutzungsdauer von rund sechs Jahren entspricht. Das Modell für 20 Euro machte jedoch schon nach nicht mal der Hälfte schlapp. Das Testergebnis: "mangelhaft".

Die Qual der Wahl haben Kaufinteressierte bei den "gut" getesteten elektrischen Zahnbürsten. Hier sind die Unterschiede in puncto Reinigungsleistung und Handhabung oft nur marginal. Ganz knapp an erste Stelle schiebt sich die teuerste Bürste im Test: die bereits 2019 getestete Sonicare 9300 Diamond Clean Smart (197 Euro; Testnote 1,8) von Philips. Auf den Plätzen zwei und vier tummeln sich gleich drei Produkte mit der Testnote 1,9. Das einzige Modell unter 100 Euro stammt aus dem Hause Braun (Oral-B Pro 900 Sensi Ultra Thin; 29,00 Euro).

Günstige Zahnbürsten liefern gute Ergebnisse

Auch sehr günstige Modelle im Test liefern gute Ergebnisse. Die Bürste von Budnikowsky (Budnident Akku Zahnbürste Total Clean Professional) mit einer Testnote von 2,2 gibt es bereits für 15,60 Euro. Das Produkt von Müller (Sensident Akku-Zahnbürste Perfect Clean Professional) ist ebenfalls mit "gut" bewertet (Testnote 2,3) und für 16 Euro erhältlich.

Stiftung Warentest rät außerdem, die Folgekosten im Blick zu behalten. Die Preise für neue Bürstenaufsätze können stark variieren: "Bei den beiden Philips-Modellen kostet das 10 Euro pro Bürstchen", so Warentest. "Ein neuer Kopf für die Müller Sensident-Zahnbürste ist schon für 1,98 Euro zu haben." Die Prüfer empfehlen, immer die Original-Aufsätze für das jeweilige Modell zu nutzen. Der Grund: "Günstige Bürstenköpfe von Drittanbietern kamen in unserem letzten Test nicht immer an die Qualität der Originale heran."

Den vollständigen Test gibt es gegen Gebühr hier

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ikr

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