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Stern Investigativ - Rüstung und Militär

Düsseldorfer Zelle: "Wir machen es in einem Bus"

Die Terrorverdächtigen der Düsseldorfer Gruppe wurden von Scheich al-Mauretani gesteuert, dem "Außenminister" von al-Qaida.

Von F. Gerstenberg, J. Gunst, O. Schröm und G. Elendt

Abdeladim el-Kebir hat einen Auftrag. Er soll töten.

Doch bis es so weit ist, darf er nicht auffallen.

Schon lange hat der 29-jährige Marokkaner keine Vorlesung mehr an der Uni Bochum besucht; er ist exmatrikuliert und lebt illegal in Deutschland. Nicht mal mehr zum Beten geht er in die Moschee. Nur in der Küche seines Komplizen fühlt er sich sicher.

Nur dort spricht er offen über seinen Plan: "Wir machen es in einer Bushaltestelle oder in einem Bus." Die BKA-Ermittler, die das Gespräch am Mittwoch vergangener Woche mithören, überwachen den Marokkaner und seine Freunde seit sechs Monaten. 65 Beamte sind im Einsatz, dazu 50 Observationskräfte.

Sie haben die Wohnung in Düsseldorf verwanzt, die Telefone angezapft und Spähsoftware auf den Computern installiert.

Die BKA-Beamten wissen daher, dass Kebir in letzter Zeit im Internet gezielt nach Chemikalien für eine Bombe suchte und nach Elektronikbauteilen, etwa eine Fernsteuerung von Modellflugzeugen.

Sie wissen auch, dass er erst kürzlich über ein islamistisches Internetforum Kontakt zu einem hochrangigen Al-Qaida-Führer in Afghanistan hatte. Und nun wissen sie also auch, dass sie keine Zeit verlieren sollten. Zwei Tage nach dem abgehörten Telefonat nehmen sie el-Kebir am vergangenen Freitag gegen 6.40 Uhr früh fest, ebenso zwei Komplizen, einen Deutsch-Marokkaner, 31, Elektriker, und einen Deutsch-Iraner, 19, Abiturient.

Deutschland seit 2010 im Visier

Nach Informationen des stern erhielt Kebir seinen Terrorauftrag von demselben Mann, der auch Rami Makanesi im Frühling 2010 instruiert hatte: Scheich Younis al-Mauretani. In der Dschihadisten-Hochburg Nordwaziristan, wo schon die sogenannte Sauerland-Gruppe ihren paramilitärischen Drill bekam, gilt der gertenschlanke Scheich als Scharia-Experte und "Außenminister" von al-Qaida.

Seit Anfang 2010 plant er Anschläge in Deutschland. Dafür hat er in den Terrorcamps Rekruten wie Kebir ausgebildet und den Segen von ganz oben. "Scheich Younis durfte seine neue Gruppe nur mit der Erlaubnis von bin Laden gründen. Dieser hat seine Zustimmung gegeben", sagte Makanesi nach seiner Auslieferung im August vor den deutschen Behörden aus. Der mittlerweile von US-Spezialkräften getötete Al-Qaida-Chef sei von den Plänen Younis' begeistert gewesen und habe das nötige Geld zur Verfügung gestellt.

Die Aussagen Makanesis über die Anschlagspläne von Scheich Younis stimmen überein mit den Angaben von Ahmad Sidiqi. Der Hamburger Islamist (stern Nr. 41/2010 "Mama, wir erobern Afghanistan") war im selben Zeitraum wie Makanesi und Kebir zur Terrorausbildung in Waziristan. Sidiqi wurde im Sommer 2010 von US-Kräften in Kabul verhaftet und kürzlich nach Deutschland ausgeliefert. Die Erkenntnisse des BKA decken sich mit Informationen von US-Behörden.

"Keine Entwarnung für Deutschland"

Die machten das BKA auf Kebir aufmerksam, der bis Spätherbst 2010 nicht im Visier der Deutschen war. Im November übermittelte das FBI Angaben "über eine beabsichtigte Einreise von mehreren Personen nach Deutschland und damit möglicherweise verbundenen Anschlagsplänen", so ein BKA-Lagebericht.

"Die Anschläge sollen nach bisheriger Erkenntnis mit Schusswaffen oder Sprengstoff begangen werden und sich gegen repräsentative Gebäude oder große Menschenmengen richten", sagte Vizegeneralbundesanwalt Rainer Griesbaum nach der Festnahme von Kebir. Außer dem Marokkaner sollen sich weitere Terroristen im Land aufhalten, ausgebildet und geschickt von Younis. BKA-Präsident Jörg Ziercke glaubt, dass neben dem verhafteten Terrortrio von Düsseldorf noch mindestens drei bis vier Personen dazu zählen.

"Keine Entwarnung für Deutschland", sagt Ziercke. "Wir müssen mit Anschlägen rechnen."

F. Gerstenberg, J. Gunst, O. Schröm und G. Elendt / print
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(