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Stern Investigativ - Rüstung und Militär

Rechte Propaganda fürs Smartphone: Nazi-Apps sollen junge Technikfans in die Falle locken

Verfassungsschutz und BKA schlagen Alarm: Ein Geheimpapier, das stern.de vorliegt, zeigt auf, wie Rechtsextremisten mit Android-Apps und coolen QR-Codes auf junge Technik-Fans zielen.

Von Dirk Liedtke

Wer in einer Großstadt an einer roten Ampel wartet, kann sich mit einem Blick auf den Laternenpfahl die Zeit vertreiben. Da hängen Wohnungsgesuche, Werbung für Yoga-Kurse oder Konzerte. Immer öfter pappen dort statt einer Internetadresse auch sogenannte "QR-Codes". Diese Pixelquadrate ersparen das Eintippen einer URL. Wenn man die Smartphone-Kamera drauf hält, öffnet sich eine Website automatisch. Das macht neugierig und weckt den Spieltrieb. Wie jetzt bekannt wird, nutzen auch Neonazis diese Technik. Ein Jugendlicher könnte so unversehens bei dem YouTube-Video einer Neonazi-Truppe landen.

Konkrete Fälle schildern das Bundesamt für Verfassungsschutz, das Bundeskriminalamt (BKA) und der Militärische Abschirmdienst (MAD) in einem geheimen Newsletter ("VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH"), der stern.de vorliegt. Auch über Apps für Android-Handys im "Google Play"-Store wird rechtes Gedankengut verbreitet, belegen die Autoren der "Koordinierten Internetauswertung Rechtsextremismus" unter der Überschrift "Mobile Technik-Trends in der rechtsextremistischen Szene".

Hitler-Reden als Wecker und "Mein Kampf" als E-Book

Laut dem Geheimpapier "nutzen Betreiber von Internetseiten mit rechtsextremistischem Hintergrund QR-Codes zur Verbreitung ihres Gedankengutes". Eine braune Seite, die vor dem "Volkstod" warnt, bietet die Pixelkästchen alternativ als Download zum Ausdrucken oder als Aufkleber zum Bestellen an. Ein als Beispiel genannter Link führt auf ein YouTube-Video, das eine Gruppe weiß maskierter Rechter bei einer offenbar nicht angemeldeten Spontandemo zeigt. Unterlegt ist der Clip mit kriegerisch anmutender Musik. Der Spuk erinnert an die "Unsterblichen".

In einem anderen von den Verfassungsschützern entdeckten Fall leitet der QR-Code direkt auf die Webseite einer rechten "Widerstandsbewegung" in Sachsen. Die Internetexperten des Verfassungsschutzes erwarten, "dass die rechtsextremistische Szene dieses Instrument in Zukunft verstärkt als Werbe- und Propagandamittel nutzen wird".

Auch unter Zehntausenden von Apps für Smartphones wurden die Cybercops des BKA fündig. Aus dem "Google Play"-Store für Smartphones und Tablet-Computer mit dem populären Android-Betriebssystem fischten die BKA-Experten einige Apps, "bei denen ein rechtsgerichteter Hintergrund nahe liegt": Da lässt sich zum Beispiel der Menühintergrund mit "Nazi Zombies" dekorieren, das Handy weckt seinen Besitzer auf Wunsch mit einer Hitler-Rede oder die Hetzschrift "Mein Kampf"* lässt sich als E-Book auf Englisch, Russisch oder Spanisch herunterladen. Auch das seit 1994 beschlagnahmte Computerspiel "Wolfenstein" haben Gamer für Google-Handys umprogrammiert. Selbst eine virtuelle Stadtrundfahrt im Stil von Google Streetview durch Albert Speers geplantes Neu-Berlin "Germania" gibt es bei "Google Play".

Den Konzernen drohen Strafanzeigen

Anders als bei QR-Codes, die direkt zu Internetangeboten rechtsextremistischer Gruppen führen, verlaufen die Spuren im "Google Play"-Store im Dunkeln: "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Apps schon jetzt durch rechtsextremistische Akteure entwickelt und verbreitet werden", so die Experten von Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz. Ob die braunen Apps gegen deutsche Gesetze verstoßen, müsse das BKA noch prüfen.

Die Ermittler sehen Handlungsbedarf, denn "die privaten Selbstregulierungen im Wege von Richtlinien und Geschäftsbedingungen reichen unter Umständen nicht aus", so das Fazit des Geheimpapiers. Im Klartext: Wenn die Digitalkonzerne nicht von sich aus Nazi-Propaganda aus den App-Stores kicken, drohen in entsprechenden Fällen Strafanzeigen.

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* In einer früheren Version dieses Textes stand, dass "Mein Kampf" eine "indizierte" Hetzschrift sei. Wir haben den Fehler korrigiert, vielen Dank an den aufmerksamen Leser Sascha.

CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.