Als Andreas (46) sich in der vergangenen Folge von "Bauer sucht Frau International" für Katarina (43) entschieden hatte, prophezeite ihm die verschmähte Jasmin (41), dass er dies bald bereuen werde. Beim ersten gemeinsamen Frühstück im Bett wirkt es nun fast so, als könnte sie recht behalten. Der Südtiroler ist jedenfalls wenig begeistert davon, dass Katarinas Hund ebenfalls im Bett liegt. Er fühlt sich "beobachtet".
Bei einem Restaurantbesuch kommt es zu weiteren Spannungen. Während Katarina ihre Gefühle von Anfang an offen zeigte, tut sich Andreas schwer damit, seine eigenen zu formulieren. Beim Pizzaessen gerät er ins Stottern und wird krebsrot, als Katarina wissen will, wo er emotional steht.
"Macht keinen Sinn weiterzumachen": Katarina droht mit "Cut"
Seine Auserwählte zweifelt deshalb bereits daran, ob ihre Teilnahme an "Bauer sucht Frau International" die richtige Entscheidung war. Wenn sie gewusst hätte, dass Andreas sich so schwertue, Farbe zu bekennen, "hätte ich mich nie beworben", rutscht es ihr heraus. Sie droht mit einem "Cut", denn für sie mache es "so keinen Sinn, weiterzumachen". Andreas verspricht immerhin, seine "Gefühle ordnen" zu wollen.
Später zeigt Andreas zumindest auf seine Weise einen Anflug von Romantik. Er führt Katarina, die sich dabei wie Kaiserin Sisi fühlt, mit einer Pferdekutsche aus. An einem Aussichtspunkt blicken beide still ins Tal. Andreas schenkt seiner Hofdame selbstgemachte Ohrringe aus Holz. Taten sprechen bei dem Bauern also offenbar mehr als Worte. Katarina scheint das zu verstehen - und gibt ihm einen Kuss auf den Mund.
Mann oder Maus? Ron fühlt sich verarscht
Für Nadine (47) und Ron (58) beginnt der erste Tag zu zweit in Dänemark mit einer Überraschung. Nadines Hündin bekommt Junge. Für die Hundezüchterin ist die Geburt das normalste der Welt, Ron zeigt sich dagegen sichtlich gerührt.
Weniger harmonisch läuft es beim gemeinsamen Arbeiten. Beim Baumfällen mit der Motorsäge wollen beide den Ton angeben. Laut wird es zwar nicht, dennoch gehen Nadine und Ron im Streit auseinander. Ron sei "sauer", wie er in sein Tagebuch schreibt.
Nadine entschuldigt sich bei Ron und lädt ihn auf ein Eis ein. Doch beim Gespräch über ihre Zukunft kommt es zu weiteren Missverständnissen. Nadine findet, dass es zwischen ihnen einfach nicht funkt und die körperliche Anziehung fehlt. Ron beklagt, dass er zu wenig Zeit bekommen habe, sich zu zeigen. Wann der Funke denn hätte überspringen sollen - etwa beim Ausmisten im Stall -, fragt er sich.
Ron wirft Nadine vor, zu hohe Ansprüche zu haben. Sie wolle zugleich einen "Prinz" und eine gefügige Arbeitskraft. "Willst du einen Mann oder eine Maus?", fragt er sie provokant. Nadine kontert, dass sie Ron nicht männlich genug finde - was auch immer das heißen soll. Ron fühlt sich "verarscht". Nadine wiederum findet, dass der US-Amerikaner eine Grenze überschritten habe. Die beiden gehen im Unfrieden auseinander.
Matthias hofft in Costa Rica auf Brüllaffen
Matthias (57) lädt seine Belina (51) in Costa Rica zu einem romantischen Wochenende am Strand ein. Er will in einer Finca die "ganze Nacht durchkuscheln". Doch es bleibt bei getrennten Betten. Matthias hofft auf Brüllaffen, die Belina so erschrecken, dass sie in sein Nachtlager schlüpft.
Dazu kommt es allerdings nicht. Am nächsten Morgen räumt Belina ein, dass es für sie mit Matthias nicht zu "200 Prozent matcht". Sie verspricht dem Auswanderer aber, ihn möglichst bald wieder in Mittelamerika zu besuchen.
In Schweden endet die Hofwoche von Florian (40) und Leonie (36) ohne Drama, aber auch ohne große emotionale Höhen. Das höchste der Gefühle ist Florians Bekenntnis, seine Hofdame "ganz ganz gern" zu haben. Leonie hofft, dass sich ihr bislang eher freundschaftliches Verhältnis noch "in Richtung Beziehung" entwickelt.
Happy End für Franz und Silke
Die achte Staffel von "Bauer sucht Frau International" endet schließlich mit einem kleinen Zeitsprung. Bei Franz (53) und Silke (56) in Tirol sind seit der Hofwoche nicht nur die Haare gewachsen, sondern auch die Gefühle. Das "Glück ist eingeschlagen", schwärmt Franz. Er und Silke kuscheln auf einer Holzbank, in die ihre beiden Namen eingraviert sind. Sie kichern wie Teenager über das "Zappeln" (Franz), das sie die ganze Nacht auf Trab hält.
Franz und Silke wollen nun den nächsten Schritt gehen: Sie möchte zu ihm auf den Hof ziehen. Doch Franz hat noch mehr vor. Mit verbundenen Augen führt er seine Auserwählte zu einer Almhütte, die er heimlich mit Rosen geschmückt hat. Dann zieht Franz eine Schatulle aus der Hosentasche und geht auf die Knie. "Ich will, dass du Ja sagst zu unserer Liebe", sagt er. Das lässt sich durchaus als Heiratsantrag verstehen. Voller Freude entgegnet Silke schließlich ein entschlossenes "Ja".