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"Chernobyl Diaries": Gänsehaut in der Todeszone

Der klassische Zombiehorrortrip: In "Chernobyl Diaries", dem neuen Kinofilm des Erfinders von "Paranormal Activity", bricht eine Reihe Touristen zum Extremurlaub nach Tschernobyl auf. Mit ungeahnten Folgen.

Kinotrailer: "Chernobyl Diaries"

2007 überrannte der Computerspiel-Programmierer Oren Peli das selbstverliebte Hollywood mit einem Kinokassensturm: Sein selbstgeschriebener, selbstgedrehter, selbstproduzierter Pseudo-Doku-Horror "Paranormal Activity"l hatte in der Herstellung gerade mal 11.000 Dollar gekostet. Eingespielt hat die Dämonen-im-Reihenhaus-Geschichte fast 200 Millionen. Peli ist seitdem ein gemachter Mann mit Standleitung zu Steven Spielberg. "Paranormal Activity 5" ist in Arbeit, und ihm wird Geld hinterhergeworfen, damit das Publikum die Gänsehaut gar nicht erst los wird.

Das hat er unter anderem in "Chernobyl Diaries" gesteckt. Die Umsetzung seines Drehbuches hat er allerdings Nachwuchsregisseur Bradley Parker überlassen: US-Touristen fahren zwecks Extremurlaub nach Tschernobyl und lassen sich die tote Zone zeigen. Als der Wagen des Touristenführers nicht anspringt, bemerken sie, dass sie nicht allein sind. Einen Überraschungserfolg kann man schlecht wiederholen. "Chernobyl Diaries" versucht es nicht einmal und wird zum klassischen Zombiehorrortrip. Aber die Idee war genial.

sal