HOME

Astrophysik für alle: Interesse an Hawkings Doktorarbeit lässt Website abstürzen

Cambridge - Der Ansturm auf die erste kostenlose Online-Veröffentlichung der Doktorarbeit des britischen Astrophysikers Stephen Hawking (75) hat die Website zum Absturz gebracht.

Stephen Hawking

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking. Foto: Philip Toscano

Der Ansturm auf die erste kostenlose Online-Veröffentlichung der Doktorarbeit des britischen Astrophysikers (75) hat die Website zum Absturz gebracht.

Schon am ersten Tag sei das Portal der britischen Universität vorübergehend nicht mehr zugänglich gewesen, teilte die Hochschule am Montagabend mit. Die 134 Seiten umfassende Arbeit «Merkmale sich ausdehnender Universen» («Properties of expanding universes») wurde binnen Stunden über 60 000 Mal abgerufen.

«Ich hoffe, die Menschen in aller Welt zu inspirieren, zu den Sternen aufzuschauen und nicht auf ihre Füße herab», teilte Hawking anlässlich der Veröffentlichung mit. Der Physiker forderte für alle Menschen in der Welt ungehinderten Zugang zu Forschungsergebnissen. Er hoffe, dass niemand von seiner enttäuscht sei, die er als 24-Jähriger schrieb.

Hawking gehört zu den größten Wissenschaftlern aller Zeiten. Die Fachwelt schätzt ihn wegen seiner Theorien zum Ursprung des Alls und zu Schwarzen Löchern. «Ich möchte das Universum ganz und gar verstehen», erläuterte er einmal. Spätestens seit seinem 1988 erschienenen Buch «Eine kurze Geschichte der Zeit» ist er auch bei Laien populär.

Der immer noch aktive Forscher leidet an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Seit Jahrzehnten ist er fast völlig bewegungsunfähig und sitzt im Rollstuhl. Hawking prophezeit der Menschheit, etwa wegen des Klimawandels, eine düstere Zukunft und setzt sich für die Besiedlung anderer Planeten ein.

dpa

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo