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Auszeichnung: Ina Müller erhält Paul-Lincke-Ring

Sie sei «Deutschlands ganzheitlichste Entertainerin», begründete die Jury die Wahl. Und Ina Müller freute sich, dass sie keinen Türstopper bekommen habe.

Ina Müller

Ina Müller mag Schmuck. Foto: Swen Pförtner

hat den Paul-Lincke-Ring 2018 der Stadt Goslar erhalten. «Ich mag Schmuck», sagte die für ihr kesses Mundwerk bekannte Entertainerin vor der Preisvergabe am Donnerstag im Ortsteil Hahnenklee.

Und: «Der Preis ist besser als die Türstopper, die man sonst bekommt.» Müller (52) ist unter anderem durch ihre Late-Night-Show «Inas Nacht» (ARD) bekannt, für die sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

Der seit 1955 regelmäßig verliehene Paul-Lincke-Ring erinnert an den Komponisten Paul Lincke (Berliner Luft), der 1946 im Harzer Ferienort Hahnenklee beigesetzt wurde. Mit der werden Komponisten, Textdichter und Interpreten gewürdigt, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik und neue musikalische Bühnenwerke in besonderem Maß verdient gemacht haben.

Müller sei als Sängerin, Moderatorin, Autorin und Kabarettistin « ganzheitlichste Entertainerin», heißt es in der Begründung der Jury. Sie sei die «Königin im Bienenstock der deutschen Unterhaltung - stets summend und brummend, nordisch frech bei jedem Wetter, das Herz weit wie ein See, voller Geschichten und Gedanken».

Auch zum Harz fiel Müller am Donnerstag gleich etwas ein: Der erste Kuss bei einem Jugendherbergsaufenthalt während der Schulzeit. Müller: «Aber ich weiß nicht mehr, wem ich ihn gegeben oder von wem ich ihn bekommen habe.»

dpa
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo