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Britisches Königshaus: Prinz William in Christchurch - Treffen mit Terror-Opfern

Prinz William ist nach Neuseeland gereist. Bei seinem Besuch stehen vor allem Begegnungen mit den Terror-Opfern der Anschläge von Christchurch im Mittelpunkt.

Prinz William in Neuseeland

Das traditionelle Begrüßungsritual der Maori: Prinz William und Premierministerin Jacinda Ardern. Foto: David Rowlands/NZ Government/AAP

Knapp sechs Wochen nach dem Terror-Angriff auf zwei Moscheen in Christchurch ist Prinz William zu einem Besuch in der neuseeländischen Stadt eingetroffen.

Zum Auftakt kam der britische Thronfolger (36) am Donnerstag mit Polizisten und mit Rettungskräften zusammen, die unmittelbar nach dem Anschlag geholfen hatten. Treffen mit Verletzten, die immer noch im Krankenhaus sind, und mit Hinterbliebenen stehen ebenfalls auf dem Programm. Auch den beiden Moscheen möchte Prinz William einen Besuch abstatten.

Bei dem Anschlag am 15. März wurden insgesamt 50 Menschen getötet und mehrere Dutzend verletzt. Als mutmaßlicher Täter sitzt ein 28 Jahre alter Rassist und Rechtsextremist aus Australien, der seit längerer Zeit in Neuseeland wohnte, in Untersuchungshaft. Ihm droht lebenslang Gefängnis.

Für Prinz William, der ohne Familie reist, ist es bereits der dritte Besuch in Neuseeland. Seine Großmutter, Queen Elizabeth II. (93), ist offizielles Staatsoberhaupt des Pazifikstaats.

dpa