HOME

"All-American Ads of the 40s": Werbung in Zeiten des Krieges

In den frühen 40er Jahren tobte der Zweite Weltkrieg, doch in den USA mussten trotzdem Produkte verkauft werden. Ein Bildband gibt Einblicke in die Werbung jener Jahre.

Zigaretten machen sexy. So sah man es in den 40er Jahren und noch lange später. Und so stellt es auch die Werbung für Old Gold Cigarettes aus dem Jahr 1941 dar.

Zigaretten machen sexy. So sah man es in den 40er Jahren und noch lange später. Und so stellt es auch die Werbung für Old Gold Cigarettes aus dem Jahr 1941 dar.

Die amerikanische Werbewirtschaft befand sich Anfang der 40er Jahre in einer paradoxen Situation: Einerseits musste sie der Gesellschaft Produkte schmackhaft machen, gleichzeitig herrschte in der Welt Krieg, sodass jeder Hedonismus fehl am Platze gewesen wäre. Der Bildband "All-American Ads of the 40s", erschienen im Taschen Verlag, liefert auf 700 Seiten anhand zahlreicher Werbemotive tiefe Einblicke in die amerikanische Gesellschaft jener Jahre. Nach Auffassung des "Wall Street Journals" verraten die Anzeigen "mehr als so mancher Augenzeugenbericht über das Leben in den USA Mitte des 20. Jahrhunderts". Herausgegeben hat das Buch der Kulturanthropologe und Grafikdesign-Experte Jim Heimann.

che
Themen in diesem Artikel
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo