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Schriftsteller und Satiriker: Wiglaf Droste im Alter von 57 Jahren gestorben

Der Schriftsteller Wiglaf Droste ist tot. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien und berufen sich dabei auf Freunde und die Familie. Droste erlag einer kurzen, schweren Krankheit.

Schriftsteller und Sänger Wiglaf Droste (Archivbild von 2011)

Schriftsteller und Sänger Wiglaf Droste (Archivbild von 2011)

DPA

Der Schriftsteller und Sänger Wiglaf Droste ist Zeitungsberichten zufolge im Alter von 57 Jahren gestorben. Wie die "Junge Welt" am Donnerstag unter Berufung auf Informationen aus dem engsten Familienkreis berichtete, erlag Droste am Mittwochabend im fränkischen Pottenstein einer kurzen, schweren Krankheit. Die "Leipziger Volkszeitung" berief sich in ihrem Bericht über den Tod des Satirikers auf Angaben aus Freundeskreisen.

Der 1961 im nordrhein-westfälischen Herford geborene Droste lebte laut "Leipziger Volkszeitung" seit etwa eineinhalb Jahren bei einer Freundin in Pottenstein und schrieb bis zuletzt an neuen Texten. Darüber hinaus hatte er demnach auch noch eine Wohnung in Leipzig, seiner Wahlheimat seit 2006.

Droste schrieb im Laufe seiner Karriere für mehrere Zeitungen, darunter seit 1994 regelmäßig für die "Junge Welt". Seit Januar 2011 hatte er in dem Blatt eine tägliche Kolumne. Zuletzt berichtete er der Zeitung zufolge in der Kolumne vom Eheglück in Franken.

Mit Bela B. von "den Ärzten" brachte Droste 1989 seine erste Single mit dem Titel "Grönemeyer kann nicht tanzen" auf den Markt. 1991 gründete er mit einem Freund das "Benno-Ohnesorg-Theater" an der Berliner Volksbühne, das jungen satirischen Talenten ein Podium für bot. Seine Anfänge als Journalist machte Droste bei der "taz". Später war er unter anderem auch für das Satiremagazin "Titanic" tätig. Erst im vergangenen Jahr erhielt Droste zusammen mit Pit Knorr den Satirikerpreis "Göttinger Elch".