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Quiz

"House of Cards": Wer hat's gesagt: Shakespeare oder Frank Underwood?

William Shakespeare verdanken wir zahllose berühmte Aussprüche. Auch der fiktive US-Präsident Frank Underwood aus der Serie "House of Cards" beherrscht die Kunst der Aphorismen. Können Sie die Zitate zuordnen?

William Shakespeare und Francis Underwood

William Shakespeare und der fitkive US-Präsident Francis Underwood

Vor mehr als 400 Jahren starb der große Dramatiker William Shakespeare - nach dem damals in England gültigen julianischen Kalender am 23. April 1516. Er schrieb Zeit seines Lebens 38 Dramen und 154 Sonette, die Nachwelt verdankt ihm zudem zahlreiche Redewendungen, die in die Alltagssprache übergegangen sind.

Shakespeares Einfluss erstreckt sich sogar auf moderne TV-Serien, so ist die amerikanische Erfolgsproduktion "House of Cards" erkennbar von dem Engländer geprägt. Der Filmkritiker Robert Snow bezeichnete die Serie sogar als die beste Shakespeare-Adaption aller Zeiten.

Wie groß die Parallelen sind, können Sie an diesem Quiz austesten: Wir zeigen Ihnen zehn Zitate - stammen sie von Shakespeare oder von Frank Underwood?

    "Ein Versprechen zeichnet sich dadurch aus, dass es gehalten wird, auch wenn sich die Umstände ändern." 

    Wie heißt der Film?
    Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo