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Eigenständig: Noah Becker nervt die Rolle als «Dauersohn»

Berlin - Noah Becker (23) will nicht weiter nur als «der Sohn von Boris Becker» eingeordnet werden - und kanalisiert den Frust darüber in Kunst.

Noah Becker

Noah Becker 2017 in Berlin auf dem Modefestival Bread & Butter. Foto: Jens Kalaene

(23) will nicht weiter nur als «der Sohn von Boris Becker» eingeordnet werden - und kanalisiert den Frust darüber in Kunst.

«Wut ist mein Motor. Zum Beispiel die Wut auf die vielen Schubladen, in die ich dauernd gedrängt werde, die nervige Rolle des Dauersohnes», sagte er in einem Interview der Zeitschrift «Emotion». «Diese Wut ist eine kreative Energie und befeuert mich, meine Grenzen immer wieder zu sprengen.» Der 23-Jährige hat ein Maler-Atelier in und ist Mitglied einer Band.

Er gebe sich der Kunst hin, psychisch und physisch, sagte Becker. «Ich mache oft sogar irgendwelche Scheißjobs, gehe zum Beispiel als Gast in TV-Kochshows, damit ich mir die Farbe oder ein neues Mischpult für die Band leisten kann.» Seine Teilnahme in der Vox-Show «Grill den Henssler» im vergangenen Jahr hatte einen Social-Media-Zwist zwischen und TV-Koch Steffen Henssler entfacht.

dpa
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo