HOME

Ein Jahr Auszeit: Norderney sucht Inselblogger

Kostenlos wohnen, 450 Euro Taschengeld pro Monat. Das bietet Norderney für denjenigen, der ab Herbst dort neuer Inselblogger wird. Bewerben kann sich jeder - auch 80-Jährige sind willkommen.

Norderney

Die Luftaufnahme zeigt die ostfriesische Insel Norderney. Foto: Ingo Wagner

Ein Jahr Auszeit auf einer ostfriesischen Insel - und das sogar bezahlt: Norderney sucht für die zweite Jahreshälfte einen Inselblogger. «Uns ist egal, ob 18 oder 80 Jahre; wichtig ist, dass die Person Spaß am Berichten, Fotografieren und vielleicht auch Videos Drehen hat», sagte Wolfgang Lübben, stellvertretender Marketingleiter der Tourismus-Organisation Staatsbad Norderney.

Der Inselblogger solle mit offenen Augen über die Insel gehen, Angebote mitmachen und Veranstaltungen besuchen. Auch könne er oder sie bei örtlichen Unternehmen mithelfen, um darüber zu berichten. «Natürlich ist das eine Typ-Frage. Wir geben Anstöße, doch der Inselblogger kann auch auf Eigeninitiative starten», sagte Lübben.

Es sei eine Möglichkeit, die Insel kennenzulernen: «Wir können auch Türen öffnen, die man als normaler Gast nicht öffnen kann.» Zeitdruck gebe es beim Bloggen nicht. «Qualität statt Quantität», laute die Devise. Für das Jahr bekommt der Inselblogger eine möblierte Wohnung und Kamera gestellt. Zusätzlich gibt es ein monatliches Taschengeld von 450 Euro.

2018 startete das Projekt. Das Staatsbad wollte laut Lübben einen Blick von außen auf die Insel einholen, um Anstöße für Gäste zu geben und das eigene Angebot anzupassen. Bis etwa Ende Juli ist der 19-jährige Dieke Günther noch Inselblogger. Im vergangenen Jahr begann er seine Zeit auf der Insel nach dem Abitur. Die oder der Neue könne ungefähr Mitte September beginnen.

dpa
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(