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"Terminator: Genisys"-Premiere in Berlin: Arnold Schwarzenegger ist so was von back

Hollywood liebt Berlin für seine großen Blockbuster-Premieren. Für "Terminator: Genisys" wurde im Sony Center gleich eine Zeitmaschine aufgebaut. Arnold Schwarzenegger war besonders glücklich.

Von Sophie Albers Ben 'Connor'

Arnold Schwarzenegger auf der "Terminator"-Premiere in Berlin

Gut gelaunt nimmt Arnold Schwarzenegger ein Bad in der Menge

Er stieg aus einem schwarzen SUV, ohne Zigarre, dafür mit einem Lächeln so breit wie sein österreichischer Akzent nach 50 Jahren USA - und dicken Cowboystiefeln: Arnold Schwarzenegger hat am Sonntagabend mit Hunderten Fans in Berlin sein ultimatives "I'll be back" gefeiert. Mehr als 30 Jahre nachdem er sich als "Terminator" einen Platz in der Filmgeschichte gesichert hat, ist er noch einmal ausgezogen, Sarah Connor und die Menschheit zu retten. Und 30 Jahre später ist der mittlerweile 67-Jährige immer noch der einzig wahre T-800.


Fans warteten seit sieben Uhr morgens im Sony-Center, wo die riesige "Terminator"- Zeitmaschine als Kulisse entstand. Und als der weltberühmte Action-Star dann am Abend endlich auf dem roten Teppich landete, brandete es "Arnie"-Chöre. Sichtlich glücklich lief der Ex-Mister-Universe und Ex-Gouverneur von Kalifornien zwischen seinen Anhängern hin und her, gab Autogramme und posierte für Handyfotos. Dass es auf manchen selbstgemalten Schildern gar nicht um das Skynet-Universum ging, war Nebensache. 

"Arnie!!!!!!" und "Khaleesi!!!!!"

Nicht wenige Fans warteten nämlich nicht auf Schwarzenegger, sondern auf Emilia Clarke, Star aus der gefeierten TV-Serie "Game of Thrones". Clarke spielt Sarah Connor, und die keine 1,60 Meter große Britin hat an diesem Abend großen Spaß zwischen all den mal mehr, mal weniger muskulösen Kerlen. Außer Schwarzenegger füllte auch Jai Courtney beeindruckend seine Anzugjacke. Jason Clarke (John Connor) und der grandiose "Whiplash"-Star JK Simmons zeigten sich als Spaßvögel - und geduldige Autogrammschreiber. Im Publikum waren unter anderem Michi von den Fanta-4, Oliver Kalkofe und Barbara Meier zu entdecken. Und auch Berlins Bürgermeister Michael Müller stellte sich für ein Foto mit Schwarzenegger an.

Es war ein Fest. Mit einem ordentlichen Schuss Nostalgie, die "Terminator: Genisys" übrigens wunderbar bedient, ohne eine Spur von Schwermut. (Eine ausführliche Kritik gibt es zum Start am 9. Juli)

"Das ist wie Fahrradfahren"

Gefragt wie es sei, seine alte Paraderolle wieder aufzunehmen, antwortete Schwarzenegger fröhlich: "Es ist wie Fahrradfahren." Obwohl er bei den Interviews am Morgen auf keine Fall Deutsch reden wollte, tat er es sehr entspannt auf dem roten Teppich und im Kino. Immer wieder betonte er, wie gern er in Berlin sei, wo er vor fast 50 Jahren für den Mister Universum trainiert habe, der bekanntlich der Anfang seiner internationalen Karriere wurde. Und jetzt nach dieser langen Zeit wieder hier zu stehen, das mache ihn sehr, sehr glücklich.

Und das "I'll be back" war übrigens nicht sein letztes.