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Drama: Romys Salon: Starker Familienfilm zum Thema Demenz

Die zehnjährige Romy stellt fest, dass ihre Oma immer vergesslicher wird. Das birgt Risiken für deren Friseursalon. Also muss die Enkelin sich etwas einfallen lassen, um die Fehler zu kaschieren.

"Romys Salon"

Romy (Vita Heijmen, r) verbringt viel Zeit mit ihrer Oma Stine (Beppie Melissen) in deren Friseursalon. Foto: Elmer van der Marel/Farbfilm Verleih/dpa

Romys Mutter muss lange arbeiten, so dass die Zehnjährige nach der Schule stets zu ihrer Oma in den Friseursalon geschickt wird. Doch die einst so coole Oma Stine wird immer vergesslicher.

Romy muss sich etwas einfallen lassen, um die Fehler zu kaschieren und den Laden am Laufen zu halten - aus der anfänglichen gegenseitigen Genervtheit wird auf diese Weise eine tiefe Komplizenschaft. «Romys Salon» ist ein toller, berührender Familienfilm zum Thema Demenz. Das niederländische Regisseurinnen/Autorinnen-Duo Mischa Kamp und Tamara Bos beschönigt, verkitscht oder überzeichnet darin nichts - es wird geweint, aber auch viel gelacht. Sehr sehenswert.

Romys Salon, Niederlande, Deutschland 2019, 90 Min., FSK ab 0, von Mischa Kamp, mit Vita Heijmen, Beppie Melissen, Noortje Herlaar.

dpa
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