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Filmstart "Woher weißt du, dass es Liebe ist?": Reese Witherspoon im Gefühlschaos

Gefühlschaos mit Anfang 30: Ist der millionenschwere Supersportler der Richtige? Oder der herzensgute, aber abgehalfterte Geschäftsmann? Die Komödie "Woher weißt du, dass es Liebe ist?" hat keinen tiefgründigen Anspruch, aber komische Situationen und Dialoge.

Kinotrailer: "Woher weißt du, dass es Liebe ist?"

Die Komödie "Woher weißt du, dass es Liebe ist" preisen die Kinos gerade als Film für eine "Ladies Night". Dafür ist sie - je nach Erwartungshaltung - sicher gut geeignet. Das Niveau der Handlung entspricht zwar etwa dem von Seifenopern im Fernsehen. Doch für einen Abend, an dem Frauen am liebsten unterhaltsames Popcorn- Kino konsumieren möchten, bietet diese Beziehungskiste einiges Vergnügen. Viele Sprüche darin haben durchaus das Zeug dazu, Freundinnen in Sektlaune zum Kichern zu verführen.

Der recht reduzierte Plot ist schnell erzählt: Die Profisportlerin Lisa (Reese Witherspoon) hat gerade ihren Platz in der Softballmannschaft verloren. Zur Ablenkung lässt sie sich auf eine Beziehung mit dem Baseballspieler Matty (Owen Wilson) ein, der für seine vielen Bettgeschichten eine ganze Schublade voller Zahnbürsten parat hält, Lisa aber das Blaue vom Himmel verspricht. Durch einen Zufall trifft sie außerdem auf den gescheiterten Geschäftsmann George (Paul Rudd), der sofort sein Herz an die Blondine mit ihrer direkten Art verliert und dessen Vater (Jack Nicholson) nicht ganz unschuldig an seiner Misere zu sein scheint.

So sitzt Lisa bald zwischen zwei Männern, und dieser Platz hält ein zunehmendes Chaos für sie bereit. Ein klassischer Konflikt für eine Beziehungskomödie ­ und eine Paraderolle für Reese Witherspoon, die ähnlich wie schon in früheren Filmen bei aller Schminke und trotz künstlich stark gebräunter Haut es doch versteht, ihrer Figur ein sympathisch natürliches Gesicht zu verleihen.

Leichte Liebesgeschichten sind ein schweres Genre und nur dann sehenswert, wenn Schauspieler und Filmemacher ihr Handwerk verstehen. Anderenfalls wirken solche Komödien oft unerträglich albern. Das ist hier nicht der Fall. Neben der Starbesetzung, die an der einen oder anderen Stelle allerdings schon einmal unglaubwürdig daher kommt, sind für die schönsten Momente Buch und Regie von James L. Brooks verantwortlich. An dessen größten Erfolg, den mit zwei Oscars prämierten Film "Besser gehts nicht", reicht "Woher weißt du, dass es Liebe ist?" zwar keinesfalls heran. Doch einige aberwitzig skurrile Szenen sind Brooks auch jetzt wieder gelungen.

Etwa wenn Lisa dem verzweifelten George eine zweite Chance einräumen möchte und nicht in den erstbesten Bus einsteigt, sondern anbietet, sie könne auch auf den nächsten warten. Der kommt aber schon eine Sekunde später, so dass Lisa verwirrt George nach einer Erklärung für diese bizarre Situation fragt. "Das nennt man wohl das Gegenteil von einem Streik!", bemerkt der verzweifelt Verliebte da trocken. Kleine ironische Geniestreiche wie dieser retten den Film davor, ins Mittelmaß abzurutschen.

Franziska Bossy, DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.