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Filmfestspiele in Cannes: Grapscher, Busenblitzer und ein Leopard - die Höhepunkte aus 70 Jahren

Zum 70. Mal finden ab heute die Filmfestspiele in Cannes statt. Zu diesem Anlass öffnet die Fotoagentur Getty Images ihr Archiv und präsentiert die besten Bilder aus sieben Jahrzehnten.

Brigitte Bardot in Cannes

Im Jahr 1953 war die junge Brigitte Bardot (Mitte) zwar in keinem der in Cannes gezeigten Filme zu sehen, das hielt sie jedoch nicht davon ab, die Aufmerksamkeit des Publikums zu suchen. Die 18-Jährige wurde in einem sensationell knappen Bikini am Strand neben Hollywood Star Kirk Douglas fotografiert. Dabei machte sie nicht nur den Bikini zu einem Must-Have, sondern erschuf vor den Augen der Presse aus aller Welt das französische Starlet.

Mit dem französischen Liebesdrama "Les Fantômes d'Ismaël" starten an diesem Mittwoch die Filmfestspiele von Cannes. In diesem Jahr feiert das Festival ein Jubiläum: Es findet zum 70. Mal statt. Erstmals war die Stadt an der Côte d'Azur 1946 Gastgeber der internationalen Filmszene. Heute gehört das Festival zu den wichtigsten Treffpunkten der Milliardenbranche.

In all den Jahren waren Fotografen der Agentur Getty Images vor Ort und haben die Stars auf dem roten Teppich abgelichtet, aber auch Einblicke in das Geschehen hinter den Kulissen geliefert. So entstand über die Jahrzehnte eine gigantische Bildergalerie über die Internationalen Filmfestspiele von Cannes, die von 1946 bis in die Gegenwart reicht. Natürlich sind auch in diesem Jahr wieder Getty-Fotografen vor Ort und werden mit einem 80-köpfigen Team im Laufe der kommenden zehn Tage schätzungsweise 500.000 Bilder schießen.

Anlässlich des 70. Jubiläums öffnet Bob Ahern, der Leiter des Getty-Images-Archivs, seine Schatulle und zeigt zehn Bilder aus den zurückliegenden Jahrzehnten.


che

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo