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Mit Scarlett Johansson: Cate Shortland inszeniert den «Black Widow»-Film

Jetzt kommen die Frauen: Der «Black Widow»-Film wird sehr weiblich werden.

Cate Shortland

Regisseurin Cate Shortland 2017 auf der Berlinale. Foto: Gregor Fischer

Frauenpower für die Schwarze Witwe: Der geplante Solo-Film um die weibliche Heldin «Black Widow», gespielt von Scarlett Johansson, soll von einer Frau inszeniert werden.

Die Australierin Cate Shortland (49) sei nach monatelanger Suche als Regisseurin ausgewählt worden, berichteten die US-Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Donnerstag. Shortland drehte zuletzt in Berlin den beklemmenden Thriller «Berlin Syndrom» und 2012 das Drama «Lore» über ein Mädchen im Nachkriegsdeutschland.

Seit «Iron Man 2» (2010) hat die «Black Widow»-Figur aus dem Marvel-Universum schon mehrere Male verkörpert, zuletzt an der Seite von Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans) und Thor (Chris Hemsworth) in dem Kino-Hit «Avengers: Infinity War». Die als Schwarze Witwe bekannte Spionin Natasha Romanoff ist eine der besten Agentinnen der Welt und die einzige Frau in der Truppe. Über den Drehbeginn für den ersten Solo-Auftritt von «Black Widow» wurde zunächst nichts bekannt.

dpa
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo