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Neu im Kino Nur die Harten kommen in den Garten


Damit Sie im Kino den Überblick behalten: Bruce Willis und Helen Mirren gehen mit "R.E.D. 2" wieder auf Rentner-Sause. "The Congress" zeigt das Kino der Zukunft. Und die Welt geht schon wieder unter.
Von Sophie Albers und Nicky Wong

"R.E.D. 2 - Noch Älter. Härter. Besser."

Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Bruce Willis ("Sitrb langsam"), Helen Mirren ("Die Queen"), John Malkovich ("R.E.D."), Anthony Hopkins ("Das Schweigen der Lämmer"), Catherine Zeta-Jones ("Ocean's 12")

Die Geschichte in einem Satz:

Eigentlich will Ex-CIA-Mann Frank (Willis) endlich seine Ruhe, aber weil 1979 Atomwaffen spurlos verschwunden sind, totgeglaubte alte Freunde wieder auftauchen und Frank und seine Rentner-Crew plötzlich gejagt werden, muss er doch wieder vom Sofa aufstehen und die Welt retten.

Geschwister im Kinoversum:

"R.E.D."

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Sie "R.E.D" mochten. Weil Sie Willis-Mirren-Malkovich-Fan sind. Und weil Sie die Verbindung von leichter Unterhaltung und existenzieller Bedrohung mögen. Natürlich fehlt der Fortsetzung das Überraschungsmoment des Originals, in dem Rentner plötzlich zu Helden werden. Aber für sich genommen ist auch Teil zwei soldier, skurriler Action-Spaß - mit einem umwerfend genialen Anthony Hopkins!

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"One Direction: This is us"

Wen Sie kennen könnten: die Boyband One Direction

Die Geschichte in einem Satz:

Nach seinem Fastfood-Selbstversuch "Super Size Me" hat sich Dokumentarfilmer Morgan Spurlock auf die britisch-irische Boyband One Direction eingelassen und die fünf Jungs auf Welttournee begleitet.

Geschwister im Kinoversum:

"Justin Bieber: Never Say Never"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Sie oder Ihr Kind Boybands im Allgemeinen oder One Direction im Besonderen mögen.

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"The Congress"

Wen Sie kennen könnten: die Schauspielerin Robin Wright ("Forrest Gump") und Regisseur Ari Folman ("Waltz With Bashir")

Die Geschichte in einem Satz:

Die alternde Schauspielerin Robin Wright wird gezwungen, eine digitale Version ihrer selbst erschaffen zu lassen, damit die Filmstudios mit ihrem alterslosen Abbild machen können, was sie wollen, zudem muss sie unterschreiben, niemals wieder selbst aufzutreten.

Geschwister im Kinoversum:

"Waltz with Bashir"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Filmemacher Ari Folman sich in diesem Mix aus Realfilm und Animation frei macht von Traditionen, wie eine Geschichte auszusehen hat, und mit alles überflutender Fantasie eine düstere Zukunft des Showbusiness zeichnet, in der der echte Harvey Keitel neben einem gezeichneten Tom Cruise brilliert. "The Congress" macht da weiter, wo Hollywood mit seinen nicht enden wollenden Blockbuster-Flops aufhört.

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"Da geht noch was"

Wen Sie kennen könnten: den Darsteller Henry Hübchen ("Alles auf Zucker!") und Florian David Fitz ("Vincent will Meer")

Die Geschichte in einem Satz:

Nach 40 Ehejahren trennen sich Conrads Eltern, und nachdem sich sein in Selbstmitleid ersaufender Vater verletzt, zieht Conrad mit seinem pubertierenden Sohn zurück ins Elternhaus, was auch seine Ehe ins Wanken bringt.

Geschwister im Kinoversum:

"Whiskey mit Wodka"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil es ein nettes, familientaugliches Komödchen ist. Und Hübchen und Fitz eigentlich immer gut sind.

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"Ummah - Unter Freunden"

Wen Sie kennen könnten: das Klischee des Berlin-Neuköllners

Die Geschichte in einem Satz:

Daniel hat in der Neonaziszene als verdeckter Ermittler gearbeitet und taucht für eine Weile in Berlin-Neukölln unter, wo er den dicken wie freundlichen Araber Abbas kennenlernt und eine wunderbare Freundschaft entsteht.

Geschwister im Kinoversum:

"Türkisch für Anfänger"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil Sie Klischees mögen, die aufgebaut werden, um sie doppelt einzureißen. Dabei wäre "Ummah" fast ein guter Krimi geworden.

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"The World's End"

Wen Sie kennen könnten: die Darsteller Simon Pegg ("Shaun of the Dead"), Nick Frost ("Hot Fuzz") und Martin Freeman ("Der Hobbit - Eine unerwartete Reise")

Die Geschichte in einem Satz:

Fünf Jugendfreunde treffen sich nach Jahren wieder, um die anspruchsvollste Kneipentour der Welt zu beenden, doch die Bewohner des Ortes mutieren plötzlich zu garstigen Aliens.

Geschwister im Kinoversum:

"Das ist das Ende", "Shaun of the Dead"

Warum Sie den Film sehen sollten:

Weil es endlich mal ein wirklich lustiger Das-Ende-der-Welt-ist-da-Film ist: eine echt britische Sauf-Tourkomödie mit Sci-Fi-Roboter-Monster-Effekten. Von den Machern von "Shaun of the Dead" und Hot Fuzz" - und mit dem wunderbaren Simon Pegg!

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