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Schauspieler: Ulrich Matthes wird neuer Filmakademie-Präsident

Die Filmakademie soll politischer werden. Wünscht sich der neue Präsident Ulrich Matthes.

Ulrich Matthes

Der Schauspieler Ulrich Matthesist neuer Präsident der Deutschen Filmakademie. Foto: Georg Wendt

Der Schauspieler Ulrich Matthes (59) folgt Iris Berben an der Spitze der Deutschen Filmakademie. Matthes sei am Sonntag bei der Mitgliederversammlung in Berlin zum neuen Präsidenten gewählt worden, teilte die Filmakademie am Montag mit.

Die Akademie hat knapp 2000 Mitglieder aus allen künstlerischen Sparten des deutschen Films. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» über die Personalie berichtet.

Berben (68) war neun Jahre und drei Amtszeiten lang Präsidentin der Akademie, die unter anderem über die Gewinner des Deutschen Filmpreises entscheidet. Sie hatte sich laut der Mitteilung entschlossen, nicht noch einmal zu kandidieren. Matthes ist seit 2004 Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin. Er spielte in zahlreichen Filmen mit, darunter «Der Neunte Tag», «Der Untergang» und «Novemberkind».

Matthes erklärte, ihm sei es als Akademiepräsident ein Anliegen, «Entscheidungen offen zu diskutieren, unterschiedliche künstlerische Entwürfe anzuerkennen und sie selbstbewusst nach außen zu verteidigen – darum sollte es noch stärker gehen». Als weitere wichtige Themen nannte er «Blockbuster versus Arthouse, Kino versus Netflix und Co». Die Filmakademie sei jetzt schon viel mehr als Glamour und Filmpreis, aber sie könnte und sollte laut Matthes noch politischer werden, als sie es jetzt schon sei.

Der Deutsche Filmpreis, die wichtigste nationale Kinoauszeichnung, wird am 3. Mai in Berlin verliehen.

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.