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Sozialdrama: «Sorry We Missed You»: Ken Loach ist wütend

Eine Familie kämpft täglich ums Überleben. Als der Vater einen neuen Job antritt, keimt Hoffnung auf. Doch es kommt anders.

Sorry We Missed You

Ein kurzer Moment des Glücks: Liza Jane (Katie Proctor) hilft ihrem Vater Ricky (Kris Hitchen) bei der Auslieferung der Pakete. Foto: Joss Barratt/NFP/dpa

Hoffnung keimt auf: Ricky Turner hat einen neuen Job als Paketzusteller gefunden. Eine Chance, um die angespannte finanzielle Lage seiner Familie wieder in Griff zu bekommen. Aber der Stress, die Belastung und der permanente Zeitdruck setzten ihm bald gewaltig zu.

Darunter beginnen auch seine Frau Abbie und die beiden Kinder schwer zu leiden. Mit seinen Filmen fordert Ken Loach immer wieder vehement soziale Gerechtigkeit ein. 83 Jahre alt ist der britische Regisseur, aber er ist noch immer wütend. Sein Herz schlägt für die Unterdrückten, die Abgehängten und Vergessenen. In seinem packend erzählten, aufrüttelnden Sozialdrama «Sorry We Missed You» taucht er tief ein in die harte Welt der Paketzusteller.

Sorry We Missed You, Großbritannien, Frankreich, Belgien 2019, 100 Min., FSK ab 12, von Ken Loach, mit Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Ross Brewster.

dpa
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