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Florence Pugh Wird sie zur Marvel-Superheldin?

Florence Pugh bei einem Auftritt in Santa Monica
Florence Pugh bei einem Auftritt in Santa Monica
© DFree/Shutterstock.com
Der Film "Black Widow" mag vielleicht das Ende für Natasha Romanoff sein. Gleichzeitig könnte er aber eine neue Superheldin hervorbringen.

Natasha Romanoff mag das Zeitliche gesegnet haben, die Superheldin "Black Widow" aber könnte weiterleben. In einem Interview mit dem "Empire"-Magazin sagte "Black Widow"-Regisseurin Cate Shortland (51), dass Scarlett Johansson (35) in dem kommenden Film den Stab an Florence Pugh (24) übergebe. Pugh könnte damit in weiteren Marvel-Filmen mitspielen.

Der Film "Black Widow" war wegen der Coronavirus-Pandemie vom Frühjahr in den Herbst verschoben worden. In Deutschland soll der Streifen am 29. Oktober erscheinen. Er wird als Prequel vor den Ereignissen von "Avengers: Infinity War" und "Endgame" spielen. Die Handlung ist offenbar nach "The First Avenger: Civil War" angesiedelt. Neben Johansson und Pugh sind auch "Stranger Things"-Star David Harbour (45) und Oscar-Gewinnerin Rachel Weisz (50) mit von der Partie.

"Wir wussten nicht, wie großartig sie sein würde"

"Black Widow" wird offenbar Natasha Romanoffs Leben und Hintergrundgeschichte beleuchten - und Pughs Figur Yelena ins Spiel bringen. Kevin Feige (47), der Chef der Marvel Studios, habe erkannt, dass die Fans eine "Entstehungsgeschichte" erwarten würden, also seien sie "natürlich in die entgegengesetzte Richtung" gegangen, sagte Shortland über den Film.

"Und wir wussten nicht, wie großartig Florence Pugh sein würde", erklärte die Regisseurin weiter. "Wir wussten, dass sie großartig sein wird, aber wir wussten nicht, wie großartig." Shortland bestätigte zwar nicht ausdrücklich, dass Yelena die neue "Black Widow" werde, merkte aber an, dass Johansson am Set das Gefühl gehabt habe, Pugh "den Staffelstab zu übergeben". Und Shortland fügte hinzu, dass daraus ein weiterer Handlungsstrang entstehen könne.

Abschied von Natasha

Die Filmemacherin sprach in dem Interview auch darüber, wie der Film "Black Widow" nach Natashas Tod in "Endgame" ein nachträglicher Abschied wird. "In Endgame waren die Fans verärgert, dass Natasha keine Beerdigung hatte", sagte Shortland. "Scarlett sagte, als ich mit ihr darüber sprach, dass Natasha keine Beerdigung gewollt hätte: 'Sie ist zu privat, und die Leute wissen sowieso nicht wirklich, wer sie ist.'" Stattdessen wollten Shortland und Johansson durch "Black Widow" die Figur mit einem letzten großen Abenteuer verabschieden.

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