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Helene Fischer: Deutliche Worte zum Echo der Schande

Helene Fischer bezieht Stellung gegen Kollegah und Farid Bang. Sie habe den Auftritt der beiden "unangemessen und beschämend" gefunden.

Helene Fischer bei der Echo-Verleihung in der letzten Woche

Helene Fischer bei der Echo-Verleihung in der letzten Woche

Helene Fischer (33, "Farbenspiel") äußert sich in aller Regel nicht über aktuelle politische oder gesellschaftliche Dinge, doch um dieses Thema kam auch die Schlager-Queen nicht herum: In einem langen Facebook-Statement nahm sie nun Stellung zu den Vorkommnissen rund um den Echo und damit zu Kollegah (33) und Farid Bang (31). Sie habe es "unangemessen und beschämend" gefunden, die beiden bei der Preisverleihung auf der Bühne zu sehen. Man habe ihren gewaltverherrlichenden, antisemitischen, homophoben und frauenverachtenden Texten ein Podium geboten.

"Den Echo gewinnen ist vielleicht das eine, die beiden dort auch noch auftreten und ihre Show machen zu lassen, fand ich persönlich bedrückend", schrieb weiter. Es sei schade, dass durch diese Provokation so viel Promotion entstehen würde. Sie hoffe sehr, dass die Verantwortlichen die Umsetzung des Echos überdenken, für sie sei eine ethische Grenze klar überschritten worden. Man hätte vorher überlegen sollen, "ob man Gewalt, Hass und Wut eine solch große Präsenz im Fernsehen geben muss".

Auch an die Fans von und Farid Bang richtete Fischer ihre Worte: "All den Anhängern dieser Musik möchte ich, so esoterisch es vielleicht auch klingen mag, Licht und Liebe schicken." Normalerweise würde sie es vermeiden, Statements zu anderen Themen als zu ihrer Musik abzugeben, aber dies würde sie einfach zu sehr beschäftigen. "Da ich mir meiner Verantwortung als Künstlerin und vielleicht auch als Vorbild für jüngere Generationen durchaus bewusst bin, richte ich mich jetzt direkt an euch", schrieb Fischer außerdem.

SpotOnNews